Er geht allen auf den Wecker

Jeden Morgen holt er die Nation mit großen Hits und launigen Sprüchen aus den Federn. Doch wenn das Mikro schweigt, geht im Sender der Flurfunk an. Das Seitenblicke Magazin hat ein bisserl mitgehört ...

Schlägt man im Magazin “TV-Media” nach, ist Robert Kratky der populärste Radiomoderator der Nation: Täglich hören zwei Millionen Österreicher seine Morgensendung, seit Ewigkeiten ist der “Wecker” das Flaggschiff von Ö3. Doch was seine Hörer nicht zu hören bekommen, könnte zuweilen die senderinterne Comedy-Abteilung inspirieren. So “amüsieren” sich seine Studiokollegen schon seit Jahren darüber, dass gerade der “Aufwecker der Nation” selbst nur schwer aus den Federn kommt: Kratky sollte laut Dienstplan täglich um halb fünf auf der Matte stehen, tatsächlich aber erscheint er zumeist erst fünf Minuten nach Sendungsbeginn.

Darf er sich alles erlauben?

Vor allem den Nachwuchsmoderatoren des “Ö3- Nachtflugs” stoßt Kratkys Verhalten sauer auf. Ein Insider: “Sie bekommen wegen jeder Kleinigkeit eine auf den Deckel ? er hingegen darf sich alles erlauben.” Vielleicht ist das notorische Zuspätkommen des Herrn Kratky aber ja mit seiner Umtriebigkeit erklärbar. Schließlich ist er so mancher coolen Party nicht wirklich abgeneigt. Aktuelles Beispiel dafür: Kratky sollte eigentlich Ende November eine ORF-Spendengala moderieren ? doch der Starmoderator sagte aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ab. Langfristig stellte sich das allerdings als nicht ganz so wahr heraus: Kratky “erholte” sich nämlich beim Saison-Opening der “Lürzer Alm” in Obertauern. Beweisfotos kursierten in diversen Medien ? sehr zum Missfallen der ORF-Spitze, wie man hört.

“Eingebildet und arrogant”

Auch sein Auftreten bei diversen Galas ließ zuletzt zu wünschen übrig. Ein Veranstalter: “Was einen Niki Lauda von einem Robert Kratky unterscheidet, ist, dass der, der Klasse hat, auch Klasse zeigt …” Nur zur Info: Robert Kratky ist nicht derjenige, der bei dieser Aussage gut wegkommt.

Dass sich ein Kratky tatsächlich alles leisten kann, scheint nur noch Kratky selbst zu glauben. Auch dank diverser Werbepartner (Danone, UPC etc.), die auf ihn bauen ? noch jedenfalls. Nicht nur senderintern hofft so mancher, dass der Salzburger bald von seinem hohen Ross geholt wird. Der Job ? gepaart mit der öffentlichen Aufmerksamkeit ? sei ihm zu Kopf gestiegen, behaupten Insider: “Er ist in den vergangenen Jahren immer eingebildeter und arroganter geworden. Er ist schwer zu ertragen …”

(Seitenblicke Magazin/Foto: Wurnig)

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