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Epic - Verborgenes Königreich - Trailer und Kritik zum Film

Ein scheinbar ganz normaler Wald ist Schauplatz des Animationsfilm: Was auf den ersten Blick wie ein alltäglicher grüner Pflanzendschungel aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als Miniaturreich voller kurioser Wesen. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Blühende Wiesen und morsches Holz, grüne Blätter und faulende Äste: Im Wald kämpfen Leben und Verfall einen ewigen Kampf, suggeriert das Animationsabenteuer “Epic – Verborgenes Königreich” aus dem Hause Blue Sky, das schon für die “Ice Age”-Serie und “Rio” verantwortlich zeichnete. Ausgetragen wird dieser epische Kampf, der ab Donnerstag (16. Mai) im Kino zu erleben ist, von winzigen Waldmenschen und brutalen Bösewichten, von Schnecken und Vögeln auf der guten Seite und Fledermäusen und grausigen Insekten auf der bösen.

Epic: Die Geschichte

Vor den Menschen wissen sich die Waldwinzlinge gut zu verstecken, schließlich sind sie kleiner und viel schneller als die “Stampfer” auf zwei Beinen. Doch als die kleine Königin im Zuge der Übergabe der Regentschaft an eine Nachfolgerin von den Horden des fiesen Mandrake getötet wird, erwählt sie die Teenagerin Mary Katherine alias MK zur Hüterin über jene Blüte, in der sie all ihre Kraft gesammelt hat.

MK schrumpft auf Winzlingsgröße und muss sich fortan nicht nur mit ihrer neuen Umgebung, sondern auch mit finsteren Widersachern auseinandersetzen. Schön diabolisch spricht der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz den Part des Mandrake, dessen Berührung allein schon reicht, um die Pflanzenwelt um ihn herum verderben zu lassen.

Epic: Die Kritik

Er setzt alles daran, die Blüte in seine Gewalt zu bringen – was die Leafmen, die kleinen Hüter des Waldes, verhindern müssen. “Viele Blätter, ein Baum” lautet ihr Motto, das Teamwork als oberste Maxime sieht. In der englischen Fassung stehen Waltz u.a. Beyonce Knowles, Colin Farrell und Amanda Seyfried gegenüber, in der deutschen Josefine Preuß und Oliver Kalkofe.

Auch wenn das Wald-Universum in manchen Belangen an “Star Wars” und die Rahmenhandlung an den Familienfilmklassiker “Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft” erinnern mag, so beeindruckt die kleine Welt doch mit einem ungeheuren Ideenreichtum. Rein optisch faszinieren die fein gearbeiteten Details in der 3D-Umsetzung, und auf erzählerischer Ebene besticht die Inszenierung von Chris Wedge – trotz der etwas komplizierten Plotbasis – durch Situationskomik und wunderbar skurrile Nebenfiguren. “Epic” ist ein kurzweiliger Spaß mit guter Botschaft.

(Red./APA)

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