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Entspannter erster Nachweihnachts-Einkaufstag auf der Mariahilfer Straße

Auf der Mariahilfer Straße in Wien hat der Abverkauf nach Weihnachten begonnen
Auf der Mariahilfer Straße in Wien hat der Abverkauf nach Weihnachten begonnen ©APA/HERBERT PFARRHOFER (Sujet)
Anders als an den vorweihnachtlichen Einkaufssamstagen war die Mariahilfer Straße in Wien heute - wenn auch recht gut besucht - quasi frei begehbar. Ein Lokalaugenschein zur Mittagszeit zeigte, dass viele bummelnde Touristen und auch Einkäufer unterwegs waren.
Rekord beim Weihnachtsgeschäft
Weihnachtsgeschäft-Erwartungen
Zwei Mrd. für Geschenke
Umsätze ähnlich wie 2015
Zwischenbilanz vom 8. Dezember

Diese schleppten meist Sackerln großer Elektronik- und Bekleidungsketten. Bei Standlern sind Weihnachtssachen Glücksbringern für 2017 gewichen.

Startschuss für den Sale auf der “MaHü”

Die Ketten locken bereits mit Ausverkäufen. “Sale”-Hinweise von 20 bis 50 Prozent prangen an so gut wie allen Schaufenstern, während bei einzelnen Geschäften Verkäuferinnen bereits Weihnachtsaufkleber von den Auslagenscheiben kletzelten. Draußen schlenderten die Leute recht entspannt vorbei. Der große Druck des noch schnellen Findens von passenden Geschenken ist ganz offensichtlich gewichen.

Etwas Stress verursachten nur die Windböen, die manche Bummler dazu brachten, sich regelrecht zu vermummen. Die Tauben, die heute Platz hatten, sich am Boden um Krümel zu matchen, ließ das alles unberührt. Sie freuten sich über ihre fette Beute rund um die Essensstandln.

Schwaches heuriges Weihnachtsgeschäft wird beklagt

Weniger entspannt war die Stimmung beim Verkäufer eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts. Dies aber nicht wegen des Andrangs: Der Mittdreißiger berichtete vom schwächsten Weihnachtsgeschäft und dem schwächsten heutigen ersten Einkaufstag nach Weihnachten seit er in der “MaHü” Verkäufer ist. “Ich bin seit acht Jahren hier Verkäufer und so schwach wie heuer lief es noch nie”, bedauerte er.

“Heute ist eine richtige Katastrophe”, so der enttäuschte Verkäufer. Er sinnierte, dass für “die Großen” die Repräsentanz in der “MaHü” wichtig sei – aber es geschäftlich weit weniger schlimm sei, wenn es einmal schwächer läuft. “Für uns Kleinen ist das aber nicht so. Wir haben ja nicht 30 Standorte in ganz Europa.”

Veränderung beim Kaufverhalten auf der Mariahilfer Straße

Früher, als man noch mit dem Auto in die wichtige Einkaufsstraße gelangen konnte, habe er oft zu einem Paar Schuhen ein weiteres mit Rabatt dazu verkauft. “Das passiert jetzt praktisch gar nicht mehr, weil die Leute die Sachen zu Fuß nicht schleppen wollen”, glaubt der Verkäufer. Leute seien ja unterwegs – es fehle aber an der Kaufkraft.

>>Unerwünschte Geschenke loswerden: Umtausch, Rücktritt, Garantie und Co.

(apa/red)

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