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Entführer wollen Militärbeobachter freilassen

Die georgische Regierung hat sich mit den Geiselnehmern von vier UNO-Militärbeobachtern auf die Freilassung der Entführten am Dienstag geeinigt.

Ein Vertrauter des georgischen Präsidenten Eduard Schewardnadse, Emsar Kwiziani, erklärte am heutigen Dienstag, die Gruppe solle bis zum Abend freikommen. Die zwei deutschen Bundeswehrsoldaten, ein Däne und ihr georgischer Übersetzer waren am Donnerstag im Kodori-Tal in ihrem Lastwagen von acht maskierten Bewaffneten überfallen und verschleppt worden.

Nach einem Bericht des Fernsehsenders Rustawi-2 sollen die Entführer ein Lösegeld von 1,5 Millionen Dollar (1,270 Mill. Euro) für die Freilassung der Militärbeobachter verlangt haben. Kwiziani betonte jedoch, es sei kein Lösegeld gezahlt worden. Die Geiselnehmer hätten Unterhändlern der Regierung mitgeteilt, sie wollten einen Ort auswählen, um die Männer bis zum Abend übergeben zu können. Am Vortag hatte Kwiziani gesagt, die Geiseln würden in einem Wald des Kodori-Tales festgehalten.

Das Tal wird je zur Hälfte von abchasischen Nationalisten und georgischen Einheiten kontrolliert. Abchasien liegt im Nordwesten der Kaukasus-Republik Georgien. Die Region ist seit 1993 praktisch autonom, vorausgegangen war ein zweijähriger Bürgerkrieg. Die Abchasen fordern jedoch die volle Unabhängigkeit. Seit 1994 ist eine russische Friedenstruppe in Abchasien stationiert. Ebenfalls seit 1994 beteiligt sich Deutschland an der Beobachtermission der Vereinten Nationen in Georgien (UNOMIG) und stellt die medizinische Versorgung sicher.

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