Enough said - Genug gesagt: Trailer und Kritik zum Film

Seit Eva geschieden ist, ist sie kaum ausgegangen. Die Masseurin hat ja genug mit ihrem Job und ihrer jugendlichen Tochter zu tun. Aber schließlich lässt sie sich von ihrer besten Freundin Sarah überreden, zu einer Feier mitzukommen. Potenzielle Partner sind dort jedoch weit und breit nicht zu entdecken. Dafür kann Eva herrlich mit dem beleibten Partygast Albert über das Singlesein in der Midlife-Crisis witzeln. Der großartige "Sopranos"-Star James Gandolfini in einer seiner letzten Rollen. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Der verstorbene US-Schauspieler James Gandolfini, der den Mafioso Tony in der Fernsehderie “Sopranos” verkörperte, wirkt in einer seiner letzten Rollen so authentisch, als hätte er sein Leben lang nur in leichten Romanzen mitgewirkt – wie der Dreiecksgeschichte “Genug gesagt” etwa. Ab Freitag im Kino.

Kurzinhalt zum Film “Enough said”

Darin trifft er in der Rolle eines Geschiedenen auf die Protagonistin Eva (Julia Louis-Dreyfus; berühmt durch die TV-Serie “Seinfeld”). Die schlanke, sportliche Masseurin hegt zunächst zwar arge Zweifel, ob sie mit dem überaus beleibten Albert ausgehen will – so sehr sie beide auch den gleichen Humor teilen. Schließlich aber nimmt Albert ihr mit seiner Selbstironie alle Ängste, und eine entspannte Romanze bahnt sich an.

Dann jedoch merkt Eva, dass eine ihrer Kundinnen Alberts Ex-Frau ist – und nur über ihn lästert! Eigentlich müsste sie die sympathische Marianne (Catherine Keener) über ihr Verhältnis mit Albert aufklären und sich von ihr verabschieden. Aber natürlich ist sie auch neugierig, durch Mariannes Geschichten von Alberts Macken zu erfahren. Doch will sie wirklich wissen, wie man nach vielen Jahren auf einen Mann schaut, den sie selber gerade erst kennenlernt? Lange kann sie über diese Frage aber nicht mehr nachdenken. Denn schon bald fliegt ihre “Spionage” hinter Alberts Rücken auf – und der wendet sich zutiefst verletzt von ihr ab.

Die ungewöhnliche Dreiecksbeziehung bringt Eva in die missliche Lage, mit zwei geschiedenen Eheleuten gleichzeitig befreundet zu sein. Der Wissensvorsprung, den sie dadurch erlangt, sorgt für allerlei skurrile Missverständnisse.

Kritik zum Film “genug gesagt”

Die herausragenden Hauptdarsteller dieser Liebesgeschichte, deren Plot für sich allein genommen wohl recht kitschig anmuten mag, machen “Genug gesagt” zu einer wunderbar anrührenden Komödie. Das gelingt vor allem auch, weil das Drehbuch einige schöne ironische Dialoge bereithält. Wortgefechte, wie Liebespaare sie wohl erst mit dem entspannten Blick des Alters entwickeln: “Ich bin es müde, lustig zu sein”, sagt etwa Eva nach dem Sex. “Ich auch”, sagt Albert. “Aber du bist nicht lustig”, antwortet da Eva. Nur um kurze Zeit später wieder mit ihm rumzuwitzeln. Aber auch das lässt Eva zweifeln: Wie kann man denn bloß eine echte Beziehung aufbauen, wenn sich die Partner selber nie ernst nehmen können?

Trailer zum Film mit James Gandolfini:

 
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