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Endgültiges AK-Wahl-Ergebnis in Wien brachte keine Änderungen

AK-Wahl: Endgültiges Ergebnis in Wien brachte keine Verschiebungen
AK-Wahl: Endgültiges Ergebnis in Wien brachte keine Verschiebungen ©APA
Das endgültige Ergebnis der Arbeiterkammerwahl in Wien hat keine Mandatsverschiebungen gebracht. Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen bleiben an erster Stelle.
Junge Wiener wählten SPÖ
Bei der Stimmauszählung

Wie am Freitag, den 28. März vorlag, stieg die Wahlbeteiligung durch 7. 066 seit Montag eingelangte Wahlkarten auf 38,58 Prozent, die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) konnten ihre Absolute mit 58,73 Prozent der Stimmen halten.

FSG gewinnen AK-Wahl

Insgesamt haben 262.500 Arbeitnehmer ihre Stimmen abgegeben, wahlberechtigt waren 680.356 Personen. In der Vollversammlung der AK Wien werden künftig elf Listen vertreten sein. Stimmenstärkste Fraktion ist die FSG von AK-Präsident Rudolf Kaske: Auf sie entfallen 58,73 Prozent und damit 110 Mandate (vorher: 105 Mandate). Auf dem zweiten Platz finden sich die ÖAAB-Christliche Gewerkschafter (ÖAAB-FCG), die 10,34 Prozent der Stimmen und damit 19 Mandate erreichen konnten. Das sind sieben Mandate weniger als 2009.

Platz drei geht an die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), die ebenfalls Einbußen in Kauf nehmen mussten. Sie erhielten diesmal 9,03 Prozent und kommen damit statt auf 22 nur noch auf 17 Sitze in der Vollversammlung. Leichte Zugewinne gab es für die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE/UG): Insgesamt 7,93 Prozent bedeuten einen Zugewinn von einem Sitz auf 14 Mandate.

AK-Wahl in Wien beendet

Von den kleinen Listen schafften sieben den Einzug in die Vollversammlung, nur das Bündnis Mosaik (BM) konnte mit 0,47 Prozent der Stimmen kein Mandat erringen. Freuen können sich dagegen die Grünen Arbeitnehmer (GA) mit 4,69 Prozent der Stimmen und acht Mandaten, die Liste Perspektive (LP) mit 2,39 Prozent und vier Mandaten und die Arbeitsgemeinschaft unabhängiger ArbeitnehmerInnen (ARGE) mit 2,08 Prozent, was drei Sitze in der Vollversammlung bedeutet.

Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) schaffte 1,51 Prozent und zwei Mandate, die Union der österreichisch-türkischen ArbeitnehmerInnen (TÜRK-IS) kam auf 1,05 Prozent der Wählerstimmen und damit ein Mandat. Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative (KOMintern) konnte 0,98 Prozent der Arbeitnehmer von sich überzeugen und erhält einen Sitz in der Vollversammlung ebenso wie die Bunte Demokratie für alle (BDFA), die 0,8 Prozent der Stimmen für sich verzeichnete.

(APA)

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