Ende der Sommerzeit

Am letzten Sonntag im Oktober ist es mit der Sommerzeit vorbei, die Uhren werden von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt, was aus diesem Tag den längsten des Jahres macht.

Was soll man nun mit den geschenkten 60 Minuten anfangen? Dr.med. Univ.Prof. Bernd Saletu empfiehlt, diese in Morpheus Armen zu
verbringen. 63 Prozent der Österreicher sollten dort laut dem Schlafforscher täglich sieben bis acht Stunden verbringen. „Diese Zeit bekommen die meisten aber nicht.“ Ein zu viel an abendlichen und
nächtlichen Freizeitaktivitäten bewirkt ein entsprechendes Schlafdefizit.

Einen Sonderfall stellen die Frauen da: „Sie benötigen eine Stunde mehr Schlaf als die Männer und wollen noch eine zusätzliche“, schmunzelte der Mediziner. Der Grund dafür sei vor
allem in hormonellen Unterschieden und im weiblichen Zyklus zu suchen.

Wie gefährlich zu wenig Schlaf sein kann, das würden Untersuchungen zeigen, wonach es nach der Umstellung auf die Sommerzeit zu mehr Verkehrsunfällen kommt, weil die Menschen einfach
übermüdet sind, so Saletu. Auch sonst hätte ein solcher Mangel negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Menschen. Zwar stellt man sich oberflächlich auf das eine Stündchen schnell um, wer allerdings etwa in die USA reist, der benötigt als Faustregel einen Tag pro Stunde Zeitverschiebung, um wieder seinen Rhythmus zu finden.

Wann wird wieder an der Uhr gedreht? Vom EU-Parlament wurde Folgendes festgelegt: Demnach beginnt die Sommerzeit in jedem Mitgliedsland am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endet am letzten Oktober-Sonntag um 3.00 Uhr MESZ.


2005: 27. März bis 30. Oktober
2006: 26. März bis 29. Oktober

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