Elternvertreter gegen Ausbau der Neuen Mittelschule

Elternvertreter äußern sich skeptisch zum Ausbau der neuen Mittelschule
Elternvertreter äußern sich skeptisch zum Ausbau der neuen Mittelschule ©Bilderbox
Der neue Schultyp sei noch zu wenig evaluiert, außerdem bedrohe der Lehrermangel die Neue Mittelschule heißt es Seitens der Elternvertreter.

Ein vorsichtiges „Nein“ kam am 17.01. von den Elternvertretern hinsichtlich des Ausbaues der Neuen Mittelschule.”Wir sind nicht prinzipiell gegen eine Ausweitung der Neuen Mittelschule, die Idee ist gut”, betonte Stefan Mandahus, Präsident des Hauptverbands Katholischer Elternvereine. Die ehemaligen Hauptschulen hätten durch die NMS auf jeden Fall gewonnen. Die Elternvertreter befürchten jedoch negative Auswirkungen des Lehrermangels auf den neuen Schultyp: “Wir befürchten, dass die Qualitätsstandards bei der verfügbaren Zahl an Pädagogen nicht erhalten werden können.”

Wie „orf.at“ am Montag berichtete stelle laut Elternvertretern der eklatante Lehrermangel das für die Neue Mittelschule vorgesehene Teamteaching in Frage. Sie plädierten daher für eine Verschiebung des Ausbaues der neuen Schulform.

Theodor Saverschel, Vorsitzender der Elternvertreter an den mittleren und höheren Schulen, betonte ebenfalls, es sei besser, die Situation zu Gunsten der Qualität noch ein wenig zu beobachten “und nicht rasch, weil es gerade opportun ist, die Schulen mit einem neuen Etikett zu versehen”.

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