Elfjähriger abgängig: Suchaktion der Polizei am Wiener Donaukanal

Nachts wurde am Wiener Donaukanal mittels Wärmebildkamera nach einem vermissten Kind gesucht
Nachts wurde am Wiener Donaukanal mittels Wärmebildkamera nach einem vermissten Kind gesucht ©LPD Wien/Thomas Cerny
Zwei Tage vor Weihnachten meldeten sich die besorgten Eltern eines elfjährigen Buben in einer Polizeiinspektion in der Inneren Stadt und gaben an, dass ihr Sohn von der Schule nicht nach Hause gekommen sei.

Die Eltern, die gegen 20:00 Uhr die Polizei kontaktiert hatten, gaben an, die Familie sei vor kurzem umgezogen und man befürchte nun, dass das Kind den neuen Heimweg vergessen habe. Da die alte Wohnadresse in der Nähe des Wiener Donaukanals lag, wurde die Wiener Wasserpolizei zur Unterstützung angefordert.

Polizei suchte mit Hunden am Donaukanal einen vermissten Buben

Zusammen mit Beamten der Polizeidiensthundeeinheit und Bereitschaftseinheit wurde das Gebiet entlang des Treppelwegs und Donaukanals abgesucht. Auf Grund der nächtlichen Sichtverhältnisse wurde von der Besatzung des „Boot 7“ auch Flir-Kameras eingesetzt.

Letztlich gab es gegen 21 Uhr ein Happy End: Das Kind konnte mit Unterstützung eines Passanten in Wien-Leopoldstadt unversehrt gefunden und den Eltern wieder übergeben werden. Der Bub gab an, dass er sich auf dem Heimweg verlaufen habe.

Wasserpolizei nutzt zwei neue FLIR-Wärmebildkameras

Am 16. Oktober 2020 übergab Innenminister Karl Nehammer zwei neue FLIR-Wärmebildkameras an die Polizistinnen und Polizisten der Wasserpolizei in der Polizeiinspektion Handelskai. Die neuen Geräte werdenbei der grenzpolizeilichen Überwachung, bei Umweltdelikten sowie bei Hilfseinsätzen bei vermissten oder über Bord gegangenen Personen eingesetzt.

LPD Wien/Thomas Cerny
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