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Elf Verletzte bei Protesten

Bei Protesten gegen den Sperrzaun zum Westjordanland sind  zehn Palästinenser und ein Israeli durch Schüsse israelischer Soldaten verletzt worden.

Aus Militärkreisen verlautete, ein Polizist sei verletzt worden, nachdem Demonstranten Steine geworfen und die Bauarbeiten an der Anlage zum Erliegen gebracht hätten. Die Soldaten hätten keine lebensgefährliche Munition eingesetzt, sondern „nicht-tödliche Mittel”. Der Vorfall nahe dem Dorf Burdos bei Ramallah war der zweite innerhalb von fünf Tagen, bei dem israelische Soldaten das Feuer auf Gegner der Sperranlage eröffneten. Am 26. Dezember waren ein Israeli und ein US-Bürger durch Schüsse verletzt worden.

Israel will nach eigenen Angaben mit dem Zaun palästinensische Attentäter fernhalten. Die Palästinenser kritisierten die Anlage hingegen als Landnahme, da der Zaun teilweise auf ihrem Gebiet verläuft.

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