Elf Tote bei Anschlag im Irak

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein schiitisches Heiligtum im Irak sind am Dienstag mindestens elf Menschen getötet und 19 weitere verletzt worden. Dies wurde aus Sicherheits- und Medizinerkreisen bestätigt. Das Attentat ereignete sich bei dem Abu-Idris-Schrein in der Stadt Baakuba, die in der von Unruhen geprägten Provinz Diyala liegt.


Unter den Getöteten befanden sich auch mehrere Trauernde, die sieben schiitischer Hirten gedachten, die kurz zuvor erschossen worden waren. Auch in der Hauptstadt Bagdad und im westlich gelegenen Ramadi wurden am Dienstag zwei Menschen getötet.

Der Irak wird seit Monaten von einer besonders schweren Gewaltwelle erschüttert, wie es sie zuletzt im Jahr 2008 gab. Hintergrund sind zunehmende Spannungen zwischen den religiösen Gruppen im Land. Allein seit Jänner wurden im Irak mehr als 6350 Menschen getötet.

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