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Elf Oscar-Nominierungen

„The Aviator“ von Martin Scorsese ist der Überflieger im heurigen Rennen um die Oscars, die in der Nacht zum 28. Februar vergeben werden.

Mit elf Nominierungen ist die Filmbiographie über den Flugpionier und Filmmogul Howard Hughes eindeutig der Favorit für die Auszeichnung als bester Film, gefolgt von je sieben Nominierungen für die Peter-Pan-Fabel „Finding Neverland“ („Wenn Träume fliegen lernen“) und das Box-Drama „Million Dollar Baby“. Für einen Auslands-Oscar nominiert ist der deutsche Streifen „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel mit Bruno Ganz als Hitler.

Als bester Film sind neben „The Aviator“, „Finding Neverland“ und „Million Dollar Baby„auch der Musikfilm „Ray“ und die Tragikomödie „Sideways“ nominiert. Scorsese tritt als überfälliger Oscar-Kandidat auch in der Kategorie beste Regie an. Seine Konkurrenten sind Clint Eastwood („Million Dollar Baby“), der immerhin schon den heurigen Golden Globe für die beste Regie abgeräumt hat, Taylor Hackford („Ray“), Alexander Payne („Sideways“) und Mike Leigh („Vera Drake“).

Eastwood („Million Dollar Baby“) tritt indes nicht nur als Regisseur, sondern auch als bester Hauptdarsteller an. In dieser Kategorie gewann allerdings Leonardo DiCaprio als Hughes in „Aviator“ bereits den Golden Globe, nominiert sind weiters Johnny Depp („Finding Neverland“), Don Cheadle („Hotel Rwanda“) und Jamie Foxx („Ray“). Foxx wiederum wurde für seine Rolle in „Collateral“ auch als bester Nebendarsteller vorgeschlagen (und tritt dabei gegen Alan Alda, Thomas Haden Church, Morgan Freeman und Clive Owen an).

Bei den Damen ist in der Hauptrollen-Kategorie Hilary Swank („Million Dollar Baby“) nach ihrem Globe-Sieg die Favoritin, konkurriert von Annette Bening („Being Julia“), Catalina Sandino Moreno („Maria voll der Gnade“), Imelda Staunton („Vera Drake“) und Kate Winslet („Ethernal Sunshine of the Spotless Mind“). Als beste Nebendarstellerinnen sind Cate Blanchett, Laura Linney, Virginia Madsen, Sophie Okonedo und Natalie Portman im Rennen.

Konkurrenten Oliver Hirschbiegels im Wettbewerb um den besten ausländischen Film sind der französische Streifen „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ von Christophe Barratier, der schwedische Film „As it is in Heaven“ von Kay Pollak, „Das Meer in mir“ des Spaniers Alejandro Amenàbar sowie der südafrikanische Streifen „Yesterday“ von Darrell Roodt. Deutschland ist zudem mit dem an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film produzierten Streifen „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ in der Kategorie beste Doku vertreten.

Drei Nominierungen konnte auch Mel Gibsons umstrittener Jesus-Film „Die Passion Christi“ einheimsen: für die beste Musik, die beste Kamera und das beste Make Up. Der Ehren-Oscar geht heuer, wie wieder bereits im Vorfeld bekannt gegeben wurde, an den 80-jährigen amerikanischen Regisseur Sidney Lumet (u.a. „Mord im Orientexpress“).

Auch wenn Götz Spielmanns Film „Antares“ bei den Nominierungen für einen Oscar als bester nicht englischsprachiger Film leer ausging, darf auch Österreich bei der heuer erstmals von US-Schauspieler Chris Rock moderierten Zeremonie wieder am Rande mitfiebern: Der schwedische Auslands-Beitrag „As it is in Heaven“ wurde mit Unterstützung der Cine Tirol produziert und zwei Wochen lang in Innsbruck gedreht.

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