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El Kaida bekennt sich zu Anschlägen

Die Extremisten-Organisation El Kaida hat sich laut Bericht von Al Jazeera vom Sonntag zu den gegen Israel gerichteten Anschlägen vom 28. November in Kenia bekannt.

„Die Allianz von Kreuzrittern und Juden ist nirgends mehr vor Anschlägen sicher“, sagte El-Kaida-Sprecher Sulaiman Abu Ghaith in der Tonbandaufzeichnung. Israel warnte unterdessen vor Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Prag.

Abu Ghaith bekannte sich im Namen seiner Organisation zu dem Sprengstoff-Anschlag auf ein Hotel mit israelischen Gästen in der kenianischen Hafenstadt Mombasa und zu dem versuchten Raketenangriff am gleichen Tag auf ein israelisches Verkehrsflugzeug mit 272 Menschen an Bord. Abu Ghaith gilt als führendes Mitglieder der El Kaida. Er wird als mutmaßlicher Extremist von den USA gesucht und ist seit den US-Angriffen auf Afghanistan untergetaucht.

Am 28. November waren Attentäter mit einem mit Sprengstoff beladenen Geländewagen das israelisch geführte Hotel „Paradise“ in Mombasa hineingefahren. Die Attentäter hatten bei der Zündung des Sprengsatzes 13 Kenianer und drei Israelis mit in den Tod gerissen. Die Raketen, die aus der näheren Umgebung des Flughafens von Mombasa auf das Passagierflugzeug mit überwiegend israelischen Urlaubern an Bord abgefeuert wurden, hatten ihr Ziel knapp verfehlt. Israel und die USA hatten nach den Anschlägen in Kenia sofort die El Kaida des Extremisten Osama bin Laden als Hauptverdächtige benannt.

Aus israelischen Sicherheitskreisen in Jerusalem verlautete, es lägen geheimdienstliche Hinweise vor, wonach die El Kaida derartige Attentate auch in der tschechischen Hauptstadt plane. Das historische jüdische Altstadt-Viertel in Prag zieht jährlich tausende Besucher an, darunter viele Israelis. Eine Sprecherin der Prager Polizei sagte, bisher liege keine offizielle israelische Information über Anschlagsrisiken vor.

Unterdessen wurde in Bangladesch die Verantwortung von El Kaida für die Bombenanschläge auf vier Kinos in der Stadt Mymensingh von den Behörden ausgeschlossen. Bei den Anschlägen sind am Samstag 18 Menschen getötet und über 200 Personen verletzt worden. Die Explosionen fanden am moslemischen Fest des Fastenbrechens, Eid el Fitr, statt. Die Kinos waren voll besetzt, da viele Menschen das Ende des Fastenmonates Ramadan mit einem Kinobesuch feiern wollten.

Die El Kaida wird von den USA unter anderem für die Anschläge vom 11. September 2001 in New York und bei Washington verantwortlich gemacht. Ob Osama bin Laden, der mutmaßliche Drahtzieher, noch lebt, ist unbekannt.

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