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El Kaida: Anschläge von Riad und Casablanca

In einem in Pakistan aufgetauchten Video hat sich ein mutmaßlicher Sprecher von El Kaida zu den Terroranschlägen von Riad und Casablanca bekannt.

Die Anschläge in Saudiarabien und Marokko seien Teil „unserer Märtyreraktionen“ gewesen, sagte der arabischsprechende Mann auf dem Band. Der Sprecher, dessen Gesicht mit einem schwarzen Tuch verhüllt war, gab sich als Abu Haris Abdul Hakim aus und erklärte, er spreche als Vertreter des afghanischen Milizführers Gulbuddin Hekmatyar, der Taliban und El Kaida. Die Aufnahme wurde der Nachrichtenagentur AP in Islamabad von einem Vertrauten Hekmatyars zugetragen. Auch dieser erklärte, Hekmatyars Hezb-i-Islami kooperiere mit Taliban und El Kaida.

Wer glaube, die Kämpfer seien nicht aktiv, „macht sich etwas vor“, sagte der Mann auf dem Video. „Osama (bin Laden) ist am Leben und in Afghanistan“, erklärte er. Neue Anschläge würden vorbereitet. „Und sehr bald werden wir die Amerikaner und ihre Agenten zur Rechenschaft ziehen.“

Das Datum der Aufnahme war nicht bekannt; an einer Stelle hielt der Mann ein Schild hoch mit dem Datum 14. Juni. Sollte sich das Band als authentisch erweisen, wäre dies das erste El-Kaida-Bekenntnis zu den Anschlägen von Riad und Casablanca, bei denen im Mai insgesamt fast 100 Menschen getötet wurden. Während der Herrschaft des Taliban-Regimes in Afghanistan trat ein Mann namens Hakim in Interviews der amtlichen Nachrichtenagentur Bachtar als El-Kaida-Sprecher auf.

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