EL-Gruppenphase beginnt mit vier heimischen Teams

Gleicher Pokal, aber neuer Name für den Bewerb
Gleicher Pokal, aber neuer Name für den Bewerb ©APA (epa)
Am Donnerstag startet die Gruppenphase der Fußball-Europa-League. Österreich ist durch vier Teams gemeinsam mit Rumänien am stärksten vertreten. Mit der Partie Sturm Graz gegen Dinamo Bukarest kommt es gleich zum Auftakt zu einem Duell beider Länder. Rapid empfängt den Hamburger SV (Anpfiff jeweils um 19.00 Uhr). Salzburg gastiert bei Lazio Rom und Austria Wien spielt in Bilbao (je ab 21.05 Uhr).
Austria muss nach Bilbao
Rapid gegen HSV optimistisch
Sturm daheim gegen Bukarest
Salzburg als Außenseiter in Rom

Salzburg geht bei Lazio auch als Außenseiter mit einigen Ambitionen an den Start. “Wenn man nicht an sich glaubt, dann sollte man erst gar nicht hinfahren”, betonte Trainer Huub Stevens. Die Salzburger sind sich ihrer Außenseiterrolle bewusst, wollen aber zumindest einen Punkt mitnehmen. Stevens warnte vor allem vor dem hohen Tempo, das die technisch versierten Italiener gehen können: “Das ist eine clevere Mannschaft, die sehr schnell spielt und dadurch unberechenbar ist.” Man wisse sehr viel über den Gegner – auch, dass er derzeit mit einigen Personalsorgen zu kämpfen hat. Stevens dagegen hatte die Qual der Wahl. Über die Aufstellung wollte er aber keine Aufschlüsse geben.

Die Austria will einen Fehlstart tunlichst vermeiden. Im Auswärtsspiel gegen Athletic Bilbao ist die Favoritenrolle allerdings klar zugunsten des baskischen Hausherren verteilt. Trotzdem wollen sich die Wiener nicht kampflos ergeben – auch, wenn den ÖFB-Cupsieger nach dem Ausfall von Kapitän Milenko Acimovic große Verletzungsprobleme plagen. Positiv ist aus Austria-Sicht einzig, dass auch Athletic nicht in Bestbesetzung antreten kann. Die im Mittelfeld gesetzten Martinez und De Marcos sind gesperrt, Orbaiz verletzt. Dazu ist Spielgestalter Yeste wegen muskulärer Probleme fraglich.

Rapid startet mit einem Heimspiel gegen den großen Favoriten in Gruppe C in die Europa League. Die Hütteldorfer empfangen im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion den Hamburger SV, der nach vier Siegen und einem Remis in den ersten fünf Runden die deutsche Bundesliga anführt. Auch deshalb sind laut Rapid-Kapitän Steffen Hofmann die Rollen klar verteilt. “Wir spielen gegen eine sehr starke Mannschaft, die gut in Form ist und mit viel Selbstvertrauen kommen wird”, vermutete der Deutsche. Trotzdem spekuliert Hofmann mit einer ähnlichen Überraschung wie gegen Aston Villa. “Wir haben die Qualität, alle unsere Gruppengegner zu ärgern und sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind.”

Auch Sturm-Coach Franco Foda blickt dem Auftaktduell mit Dinamo Bukarest optimistisch entgegen. “Aufgrund des Heimspiels betragen unsere Chancen mehr als 50 Prozent”, so der Deutsche. “Wir müssen viel Geduld aufbringen, müssen auf die gefährlichen Konter des Gegners achten und die wenigen Tormöglichkeiten, die sich ergeben werden, eiskalt nützen”, lautete seine Marschroute, die den “Blackies” zum 13. Spiel in Serie ohne Niederlage auf europäischem Boden verhelfen soll.

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