AA

Eishockey: Vienna Capitals gegen KAC mit dem Rücken zur Wand

Die Vienna Capitals konnten gegen den KAC kein einziges Tor erzielen
Die Vienna Capitals konnten gegen den KAC kein einziges Tor erzielen ©sport-pictures.org
Die im Grunddurchgang so starken Vienna Capitals stehen in der Finalserie gegen den KAC mit dem Rücken zur Wand. Nach der dritten Niederlage stehen die Wiener vor dem Aus. Der Rekordmeister aus Klagenfurter braucht in der Finalserie nur noch einen Sieg um den 30. Titel zu fixieren.
Bilder vom Spiel

Bereits am Freitag könnten beim vierten Spiel der Serie auch die letzten Titelträume der Vienna Capitals platzen. Gewinnt man in Klagenfurt nicht gegen den KAC ist die Serie beendet und der Rekordmeister feiert seinen 30. Meistertitel. Headcoach Tommy Samuelsson ist zwar über den bisherigen Verlauf enttäuscht, glaubt aber weiter an seine Mannschaft. “Warum sollen wir aufgeben? Natürlich stehen wir unter Druck, 0:3 ist keine einfache Aufgabe, aber wir müssen probieren zu gewinnen. Aufgeben werden wir aber sicher nicht”, stellte der Schwede klar.

Vienna Capitals weiter torlos

Wenn die „Caps“ weiterhin um den Titel mitspielen wollen muss sich die Mannschaft von Tommy Samuelsson allerdings gehörig steigern. In allen bisherigen Spielen der Finalserie konnten die Wiener kein einziges Tor erzielen. Auch in den Zweikämpfen agierten die Wiener deutlich zaghafter als der KAC. “Sie wollten den Sieg einfach mehr”, bringt es Rafael Rotter auf den Punkt. Aufgeben möchte allerdings auch der Stürmer nicht. “Wir haben nichts mehr zu verlieren, wir werden alles geben und an einem Strang ziehen.”

Capitals mit dem Rücken zur Wand 

Bisher konnte nur eine Mannschaft einen 0:3 Rückstand in einer Serie aufholen. Leidtragende dabei waren vor drei Jahren die Capitals selbst, als die Black Wings Linz im Halbfinale das Ruder mit vier Siegen in Folgen noch herumreißen konnten. Ob den Wiener in den nächsten Tagen ähnliches gelingt darf allerdings bezweifelt werden. Zu stark traten die Klagenfurter gegen die Capitals auf. Trotzdem will der KAC seinen Gegner nicht unterschätzen. So gut es sich momentan auch anfühlt, wir müssen immer noch ein Spiel gewinnen und dafür vielleicht noch besser spielen als heute. Der letzte Sieg ist immer der schwerste und sie kommen, um zu gewinnen, und nicht, um sich überrollen zu lassen und zu verlieren”, warnte der Doppeltorschütze Mike Skilenka vom KAC. Den ersten Matchball gegen die Vienna Capitals haben die Klagenfurter bereits am Freitag vor heimischen Publikum.

  • VIENNA.AT
  • Wien-Sport
  • Eishockey: Vienna Capitals gegen KAC mit dem Rücken zur Wand
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen