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Eisenbahner protestieren für die Einführung einer 38,5-Stunden-Woche

Eisenbahner-Proteste laufen ohne Eskalation ab
Eisenbahner-Proteste laufen ohne Eskalation ab ©APA
Die Eisenbahner-Gewerkschaft hat ihrer Forderung für eine Arbeitszeitverkürzung von 40 auf 38,5 Stunden am 15. Mai in Betriebsversammlungen in Bahnunternehmen bundesweit Nachdruck verliehen. Die Versammlungen hatten im Fernverkehr keine Auswirkungen, im Regionalverkehr sind einige Züge ausgefallen, hieß es. Die Gewerkschaft vida hatte im Vorhinein angekündigt, sie wolle keine Eskalation der Lage.


Ein neuer Verhandlungstermin mit dem Fachverband Schiene in der Wirtschaftskammer war kurz vor dem Protest-Tag am 15. Mai zustande gekommen. Am 22. Mai sollen nun Gespräche über die von den Arbeitnehmervertretern geforderte 38,5-Stunden- Woche geführt werden.

Die meisten Zugausfälle in Niederösterreich

Die meisten Zugausfälle gab es in Niederösterreich, insgesamt wirkten sich die Eisenbahnerproteste kaum negativ aus.

In Niederösterreich sind am Mittwoch, dem 15. Mai, in der Früh aufgrund der Betriebsversammlungen laut ÖBB-Sprecher Christopher Seif zwölf Züge im Nahverkehr ausgefallen. Auf der Verbindung St. Pölten-Krems wurde ein Schienenersatzverkehr geführt. Insgesamt habe es aber kaum Auswirkungen gegeben.

Einzelne Zugausfälle in Wien und Kärnten

In Wien gab es laut ÖBB Betriebsversammlungen der Eisenbahner an mehreren Standorten. Die Auswirkungen auf den Schienenverkehr hielten sich laut einer Bahn-Sprecherin in Grenzen.  Betroffen waren die Strecken von Floridsdorf nach Meidling und vom Flughafen nach Floridsdorf.
Laut ORF Kärnten haben die Eisenbahner-Betriebsversammlungen an den Bahnhöfen Klagenfurt, Villach, St. Veit und Spittal stattgefunden, nennenswerte Verzögerungen im Bahnverkehr gab es nicht. Auf der Strecke Bad St. Leonhard-Wolfsberg wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. 

(APA/Red.)

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