Einzelhandel 2007: Steigende Preise, sinkende Umsätze

Die österreichischen Einzelhändler haben 2007 ein nominelles Umsatzplus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt.

Die Preise sind aber mit plus 2,4 Prozent erstmals seit Jahren über der allgemeinen Inflationsrate (2,2 Prozent) gestiegen, wodurch sich für die heimischen Händler unter dem Strich real eine Umsatzstagnation ergibt. Das geht aus Daten der KMU Forschung Austria hervor.

Im ersten Halbjahr 2007 war die Umsatzentwicklung im Einzelhandel dynamischer als in der zweiten Jahreshälfte, in der es wegen höherer Preissteigerungen real zu Umsatzrückgängen kam. Absolut betrug der Einzelhandelsumsatz im Vorjahr 44,8 Mrd. Euro.

Erstmals seit 2001 war im vergangenen Jahr eine steigende Kundenfrequenz zu beobachten. So kamen 2007 um 0,7 Prozent mehr (zahlende) Kunden in die Einzelhandelsgeschäfte als im Vorjahr. Bis auf den Lederwarenhandel verbuchten alle Branchen im Vorjahr ein nominelles Umsatzplus. Besonders gut haben sich der Schuh- sowie der Uhren- und Schmuckhandel entwickelt.

Im Weihnachtsgeschäft 2007 stagnierte der Umsatz mit 1,43 Mrd. Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

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