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Ein Toter und 26 Verletzte nach Gasexplosion in Ludwigshafen

Straßenzug wurde in Trümmerfeld verwandelt.
Straßenzug wurde in Trümmerfeld verwandelt. ©Twitter/Artiisik
Eine gewaltige Explosion bei Arbeiten an einer Gasleitung hat in Ludwigshafen im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz einen Bauarbeiter in den Tod gerissen und 26 weitere Menschen verletzt. Rund 50 Häuser in der Nähe der Unglücksstelle wurden beschädigt. Am Explosionsort klaffte der Feuerwehr zufolge ein etwa fünf bis sechs Meter tiefer Krater mit einem Durchmesser von zehn Metern.
Gasexplosion in Ludwigshafen

Der Bautrupp hatte an einer Hochdruckgasleitung gearbeitet, an der vor einigen Tagen ein Problem festgestellt worden war. Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass noch in rund 100 Metern Entfernung Scheiben von Häusern und geparkten Autos platzten. Mehrere Fahrzeuge brannten völlig aus. Erst nach zweieinhalb Stunden hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Sorge bereitete den Einsatzkräften auch eine in der Nähe der Unglücksstelle verlaufende Rohölleitung, die mit Diesel gefüllt war. Sie sollte zügig geleert werden.

Polizei riegelte Gebiet ab

Der Tote – ein Mitarbeiter der Baufirma, die an der Leitung im Einsatz war – konnte wegen der großen Hitzeentwicklung auch mehrere Stunden nach der Detonation noch nicht geborgen werden. Drei seiner Kollegen erlitten nach Angaben des Ludwigshafener Feuerwehrchefs schwerste Verbrennungen. Die Polizei riegelte das Gebiet in einem Umkreis von 300 Metern ab. Weil von der Explosion auch ein Glasfaserkabel der Telekom betroffen war, fielen in Frankenthal und Worms Telefone aus.

Großaufgebot im Einsatz

An einer Häuserreihe in der Nähe fegte die Druckwelle Ziegel vom Dach, Bäume blieben als verkohlte Stümpfe zurück. Die ungeheure Hitze ließ an Autos, die auf einem rund 150 Meter von der Explosion entfernten Parkplatz abgestellt waren, die Kunststoffteile schmelzen. Einige der betroffenen Wohnungen sind unbewohnbar. Der Unglücksort liegt in der Nähe eines Werksgeländes des Chemiekonzerns BASF. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot am Ort.

(APA)

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