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Einbruch auf Transfermarkt

Die 18 deutschen Elite-Vereine haben ihre Transfer-Ausgaben drastisch gesenkt. Vor der in elf Tagen beginnenden 41. Fußball-Bundesliga-Saison investierten sie bisher nur 32,575 Mio. Euro in neue Spieler.

Damit sanken die Ausgaben um mehr als zwei Drittel zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (rund 105 Mio. Euro). Nur 23 (20 Prozent) der 115 verpflichteten Neulinge kosteten eine Ablösesumme. Dem gegenüber stehen 113 abgegebene Spieler, sieben von ihnen (sechs Prozent) brachten einen Transfererlös von insgesamt 8,14 Mio. Euro.

Trotz des Sparkurses steht unter dem Strich ein Minus von insgesamt 24,435 Mio. Euro. Das ergab eine Erhebung der Deutschen Presse-Agentur (dpa). “Es ist alles okay. Die Vereine sind gezwungenermaßen etwas vernünftiger geworden, was das Finanzielle anbetrifft”, begrüßte DFB-Teamchef Rudi Völler die veränderte Transferpolitik und den verschärften Trend zum Sparen.

“Das Geld sitzt bei den Vereinen längst nicht mehr so locker. Da kann man als Spieler relativ froh sein, wenn man überhaupt einen Vertrag hat,” beschreibt Trainer Ewald Lienen von Borussia Mönchengladbach die völlig neue Situation an der Spielerbörse. Der in den Vorjahren eingesetzte Trend zu ablösefreien Profis hat sich in dieser Transferperiode, die am 31. August endet, fortgesetzt. Zudem wurden verstärkt Talente aus dem eigenen Nachwuchs aufgezogen.

Neuer “Krösus” ist der VfL Wolfsburg, der mit Unterstützung von Titelsponsor VW verhältnismäßig tief in den Geldbeutel greift (12,65 Mio. Euro). Damit stellt der VfL sogar Meister Bayern München in den Schatten, der bisher “nur” sieben Millionen für Tobias Rau und Martin Demichelis ausgab.

Die größte Fluktuation gab es beim Jara-Klub Hamburger SV (10 Zugänge/10 Abgänge) und 1860 München (10/9). Zur rot-weiß-roten Kolonie in der obersten Spielklasse Deutschlands gehören jetzt auch Gernot Plassnegger (bisher Waldhof Mannheim), der Hansa Rostock 270.000 Euro kostete, und Stefan Lexa, der von CD Teneriffa zum Aufsteiger Eintracht Frankfurt übersiedelte. In die Heimat kehrten Michael Baur und Richard Kitzbichler zurück, beide verließen den HSV.

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