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Einbrecherbanden in Wien ausgeforscht

Zwei rumänische Banden haben von Oktober 2007 bis März dieses Jahres vermutlich 14 Einbrüche in Filialen des Wiener Arbeitsmarktservice verübt und dabei einen Gesamtschaden von einer halben Million Euro angerichtet.

Mit der Flex Tresore aufschneiden und über Lichtkuppeln und Dächer in Gebäude eindringen – das kennt man normalerweise nur aus James-Bond-Filmen. Zwei rumänische Banden haben nicht minder professionell agiert. Die Anführer wurden bereits im Februar bzw. Mai 2008 festgenommen, nach Komplizen wird noch gefahndet.

Am 6. Februar wurde ein 38-jähriger Rumäne nach einem Einbruch in die AMS-Dienststelle in der Engerthstraße in Wien-Brigittenau festgenommen. Zwei weiteren Komplizen gelang dabei die Flucht. Es stellte sich heraus, dass der 38-Jährige der Kopf einer Bande sein dürfte, berichtete Major Manfred Briegl von der Kriminaldirektion 1. Die Fingerabdrücke und DNA-Spuren des Verdächtigen stimmten außerdem mit Spuren an sechs weiteren Tatorten überein. “Der Mann war aber nur zu dem AMS-Einbruch geständig”, sagte Briegl.

In der Folge machten die Ermittler einen 26-jährigen Mann ausfindig, der mit dem inhaftierten Bandenkopf in Kontakt stand und sich als Mittäter einer parallel agierenden Einbrechergruppe aus Rumänien herausstellte. Er wurde im April festgenommen. Von diesem Verdächtigen sind die Kriminalisten schließlich auf den Anführer der zweiten Bande gekommen.

Für jenen “Kopf”, ebenfalls ein 26-jähriger Rumäne, haben die Handschellen am 13. Mai geklickt. Er und zwei weitere Männer haben in der Wohnung einer Prostituierten, die gleichzeitig die Freundin des 26-Jährigen sein dürfte, übernachtet, als sie von der Polizei überrascht wurden. Alle vier wurden festgenommen. Der zweite Bandenführer gestand alle ihm zur Last gelegten Einbrüche und erzählte den Ermittlern Details über die Vorgangsweise.

“Die Banden haben äußerst professionell agiert”, schilderte Briegl. Sie seien mitunter über Dächer und Lichtkuppeln in die AMS-Gebäude eingedrungen, haben Fenster und Innentüren mit verschiedenen Werkzeugen gewaltsam geöffnet und haben sogar Mauern zu den Kassaräumen mit Stemmeisen durchbrochen. “Die Tresore haben sie mit Flex-Sägen aufgeschnitten”, erläuterte der Ermittler. 400.000 Euro des Gesamtschadens entstanden durch zerstörte Wände und Co., die restlichen 100.000 Euro kamen durch das erbeutete Bargeld zustande. Die Täter haben außerdem elektronische Geräte wie Computer oder Digitalkameras mitgenommen.

Der 26-jährige Bandenkopf hat bei seinem Geständnis seinen 23-jährigen Bruder belastet. Nach diesem und weiteren flüchtigen Komplizen wird noch gefahndet. Die beiden Gruppierungen, deren Mitglieder sich alle kennen dürften, stehen außerdem im Verdacht, 26 weitere Einbruchsdiebstähle in Büroräume und Firmen in Wien begangen zu haben.

Die bisherigen Ermittlungen führten zu dem Verdacht, dass die zwei Gruppierungen um Ion T. und des Nicu G. mit 26 weiteren Einbrüchen in Büroräumlichkeiten und Firmen in Wien in Zusammenhang stehen könnten. Aus diesem Grund werden der Aussendung Lichtbilder der bereits festgenommenen Verdächtigen sowie des derzeit flüchtigen Liviu N. mit dem Ersuchen um Veröffentlichung im Sinne der Strafrechtspflege und Sicherheitspolizei der Aussendung angeschlossen. Hinweise werden erbeten an die Gruppe Urbanz unter der Tel.Nr. 01/31310 DW 33240.

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