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Einbrecherbande verursachte in Wien, NÖ und OÖ 125.000 Euro Schaden

Seit Februar 2012 war eine litauische Einbrecherbande in Ober- und Niederösterreich sowie in Wien unterwegs und richtete einen Schaden von rund 125.00 Euro an. Die Männer brachen vor allem Sparbuchschließfächer in Bankfilialen auf.

Das berichtete der Leiter des Landeskriminalamtes Oberösterreich, Gottfried Mitterlehner, am Dienstag in einer Pressekonferenz mit Landespolizeikommandant Andreas Pilsl. Als “Anführer” der Bande gilt ein 38-jähriger Litauer.

Bande brach Sparbuchschließfächer in Banken auf

Bei seinem größten Coup im April des Vorjahres brach er gemeinsam mit einem Landsmann im Alter von 41 Jahren in einer Bank in Wels 166 Sparbuchschließfächer auf. Die Männer stahlen Bargeld und Schmuck im Wert von 72.000 Euro. Nach dem Einbruch wurden die Bilder der Überwachungskamera ausgewertet. Dabei stießen die Kriminalisten auf die Täter, die sich einige Tage zuvor über Auslandsüberweisungen informiert und seltsam verhalten hatte.

Der 38-Jährige war bei den Ermittlern bereits bekannt. Er war nach einer Einbruchsserie zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, erst Ende 2011 entlassen und des Landes verwiesen worden. Wenig später kam er aber mit einem falschen Pass zurück und wurde wieder aktiv. Mittlerweile hat er nicht rechtskräftig erneut dreieinhalb Jahre ausgefasst.

Der 41-Jährigen wurde erst kürzlich aufgrund eines EU-Haftbefehls aus Polen nach Österreich ausgeliefert. Er sitzt in Wien in Untersuchungshaft. Fünf weitere Komplizen wurden angezeigt. Die Bande soll für insgesamt elf Einbrüche verantwortlich sein.

(APA)

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