Einbrüche: Wiener mit größtem Unsicherheitsgefühl

Einbrüche: Wiener mit größtem Unsicherheitsgefühl
Einbrüche: Wiener mit größtem Unsicherheitsgefühl © bilderbox.at
Das Sicherheitsgefühl sinkt: Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstitutes "Market" macht sich fast die Hälfte der Wiener große oder sehr große Sorgen bezüglich eines Einbruchs.

Die Studie, für die 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von mehr als 18 Jahren telefonisch befragt wurden, präsentierte “Market”-Geschäftsführer David Pfarrhofer am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. Dass die Studie von der Telekom Austria in Auftrag gegeben wurde, ist dabei kein Zufall. Die Telekom bietet Alarmanlagen an, nach denen die Nachfrage der Umfrage zufolge gestiegen ist.

Pfarrhofer zufolge ist der Anteil jener mit großen Sorgen in Sachen Einbruch gegenüber einer im März 2006 durchgeführten ähnlichen Befragung um sieben Prozentpunkte gestiegen. Dass das mit der Berichterstattung über die jüngsten Statistiken mit teils exorbitanten Steigerungsraten bei den Einbrüchen in Einfamilienhäusern und Wohnungen vor allem in der Bundeshauptstadt zusammenhängt, glaubt Pfarrhofer nicht: Denn ein Drittel der Befragten österreichweit kennt Einbruchsopfer, in Wien waren es mehr als die Hälfte. Allerdings: Hier konnte der “Market”-Chef keine Vergleichswerte aus dem Jahr 2006 präsentieren.

Am meisten Sorgen bereiten den Befragten naturgemäß, dass Geld und Wertsachen gestohlen werden. Dann folgt aber bereits, dass man sich zu Hause nicht mehr so wohl fühlen kann, weil Fremde in die Privatsphäre eingedrungen sind und dass das Sicherheitsgefühl zurückgeht. Am wirkungsvollsten gegen Einbrecher werden nach wie vor Sicherheitsschlösser bzw. -türen angesehen, gefolgt vom Rezept, die Post wegräumen zu lassen, wenn man nicht zu Hause ist. Alarmanlagen sowie verschlossene Türen und Fenster stehen ebenfalls hoch im Kurs.

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