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Ein Wiener erobert Hollywood: Christoph Waltz und sein Erfolgskonzept

Mit der Rolle in "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino begann der internationale Erfolg von Christoph Waltz
Mit der Rolle in "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino begann der internationale Erfolg von Christoph Waltz ©EPA
Das Filmbusiness liegt Christoph Waltz zu Füßen. Der Schauspieler spielt Charaktere, die dunkle Facetten und trotzdem einen gewissen Charme besitzen. Der Wiener beherrscht sein Handwerk perfekt und versteht es das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Nun ist er das zweite Mal für einen Oscar nominiert.
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Christoph Waltz wurde am 4. Oktober 1956 als Sohn des Bühnen- und Kostümbildnerehepaares Johannes Waltz und Elisabeth Urbancic geboren und entdeckte die Leidenschaft für die Schauspielerei früh. Bereits 1977 stand er in Wien das erste Mal auf einer Theaterbühne, viele weitere kleinere Auftritte folgten. Waltz, der aus einer Schauspielerfamilie stammt, studierte nach der Matura am Max-Reinhardt-Seminar und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Danach folgten Engagements in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Seine Rollen in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen machten den Wiener dann in Europa bekannt. Unter anderem spielte er in “Derrick”, “Der Alte”, “Schimanski”, “Kommissar Rex”, “Polizeiruf 110”, “Unter Verdacht”, “SOKO Rhein-Main” und “Stolberg” mit.  Schon damals erhielt er eher die Rolle des Bösewichts und die der schwierigeren, skurilleren Charaktere.

Christoph Waltz erobert die Kinoleinwand

Sein Debüt auf der Kinoleinwand feierte Christoph Waltz erst 1981 mit dem Film “Kopfstand”. Ein Film, der sich mit den Missständen in den psychiatrischen Anstalten in Österreich auseinandersetzt. Später übernahm er Rollen in den Produktionen “Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit” (1998) von Marc Rotheumuns, “Der alte Affe Angst” (2003) von Oskar Roehler, “Herr Lehmann” (2003) von Leander Haußmann und vielen weiteren Filmen. Während er sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Schauspieler einen Namen machte, ließ der internationale Erfolg auf sich warten.

2009 ergatterte sich Christoph Waltz die Rolle in “Inglourious Basterds” von Quentin Tarantino. Waltz übernahm in dem Streifen die Rolle des SS-Standartenführer Hans Landa und erhielt dafür seinen ersten Oscar. Es folgten Rollen in den internationalen Produktionen “The Green Hornet” (2011), wo er an der Seite von James Franco, Seth Rogen und Cameron Diaz spielte, “Wasser für die Elefanten” (2011) mit Robert Pattinson und Reese Witherspoon sowie “Der Gott des Gemetzels” (2011) , bei der auch die Schauspieler Jodie Foster und Kate Winslet mitwirkten.

Ein Wiener erobert Hollywood

Christoph Waltz lebt heute in London, spricht fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch und erhält ein Filmangebot nach dem anderen. Der Wiener hat sich mittlerweile International einen Namen gemacht. Am Sonntag, den 24. Februar bietet sich für den sympathischen Schauspieler das zweite Mal die Möglichkeit einen Oscar mit nach Hause zu nehmen. Waltz ist wieder für den wichtigsten Filmpreis der Welt in der Kategorie “Bester Nebendarsteller” nominiert, abermals für eine Rolle in einem Tarantino Film. In “Django Unchained” (2012) spielt er an der Seite von Jamie Foxx und Leonardo DiCaprio. Dafür erntete Waltz international viel Anerkennung.

Über sich selbst sagte Waltz einmal in einem Interview, auf die Frage, wie er sich selbst beschreiben würde, als “Rauchend. Und wenn die Zigarre am Ende ist, nicht rauchend”. Sein Talent als Schauspieler und der Erfolg, den sich der Wiener Christoph Waltz, hart erarbeitet hat, scheint noch lange nicht verraucht.
(NTA)

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