Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ein Wechselbad der Gefühle

SCRA-Präsident Werner Gunz bestätigt den Wechsel von Dennis Mimm von Innsbruck nach Altach.

VN: Wie schwer war die zweite Saison, in der man nicht nur sportlich, sondern auch in Sachen Tribünenbau bestehen musste?
Werner Gunz:
Es war enorm schwierig, eigentlich ein Wechselbad der Gefühle. Die Baugeschichte, die Umplanungen haben viel Substanz gekostet. Die Absage der Innsbruck-Partie (Anm. d. Red.: Die Sache ist noch nicht ausgestanden, der Fall liegt bei Gericht), dann der Einspruch von Rapid haben Kraft gekostet, wie auch die Landesförderungen für Wacker und Kärnten. Bei uns kam noch die Trainerthematik hinzu. Es war intern nicht immer so ruhig, wie es vielleicht nach außen scheint.

VN: Letztendlich zählt aber nur der Klassenerhalt. Wie groß ist die Freude?
Gunz:
Sehr groß, weil ich glaube, dass wir im Winter die richtigen Weichen gestellt haben. Wir haben letztendlich zwei Punkte weniger geholt wie im Vorjahr, aber wir haben den Abstand zum Absteiger im Frühjahr um vier Punkte vergrößert – und wir sind näher bei Teams wie Ried. Mit Pamminger und Jaqua haben wir die richtigen Leute geholt – da hat Heinz Fuchsbichler ein gutes Händchen bewiesen.

VN: Jetzt scheint die Mannschaft wieder die größte Baustelle zu sein?
Gunz:
Absolut nicht, im Gegenteil: Das Gefüge steht, alles Weitere werden Fuchsbichler und Christoph Längle erledigen. Erst wenn die Mannschaft steht, werden wir dann das Thema Teammanager angehen.

VN: Zurück zum Stadion. Wie sehr belastet der Ausbau das Budget?
Gunz:
Klar, es ist ein großer Posten, bei einem Umsatz in dieser Saison von etwa 4,6 Mill. Euro (Anm. d. Red.: im Vorjahr waren es 4,2 Mill. Euro). Wir haben dafür 650.000 Euro budgetiert, auf fünf Jahre. Seit einem halben Jahr laufen die Rückzahlungen, pro Jahr sind es 130.000 Euro an die Gemeinde.

VN: Wird nach dem Eingangsbereich heuer auch noch der Platz verbreitert?
Gunz:
Nein, der Platz bleibt vorerst wie er ist. Wenn das Bürogebäude steht, ist erstmal Schluss. Wir wollen dann die Chancen durch die neue Tribüne vermehrt nützen. In der kommenden Saison soll die 100.000-Zuschauer-Marke überschritten werden. Die Ideen sind schon geboren, jetzt wollen wir sie umsetzen.

VN: Was soll alles passieren?
Gunz:
Auf der neuen Tribüne werden 450 Plätze pro Spiel für einen Sponsor freigehalten. Der kann dann auch den Platz unter der Tribüne für seinen Event mitmieten. Zudem werden wir den Preis für die Dauerkarten im Vorverkauf senken und spezielle Packages für die Fanklubs anbieten. Auch wollen wir mehr Veranstaltungen in die cashpoint-Arena holen. Mit dem „Match“ am 5. Juni im Vorfeld der EM ist uns das gelungen. Am 26. Juni gastiert Dynamo Kiew im Stadion und am 12. Oktober wird im Rahmen des Viernationenturniers das U-20-Länderspiel Österreich gegen Deutschland in Altach gespielt.

VN: Lässt sich hinsichtlich Kaderzusammenstellung etwas sagen?
Gunz:
Mit Alen Orman scheint kein neuer Vertrag zustande zu kommen, für ihn kommt Dennis Mimm. Der Verteidiger hat einen Zweijah- resvertrag unterschrieben. Auch mit Manfred Pamminger scheint alles klar zu sein, dafür wird uns Daniel Winkler verlassen.

  • VIENNA.AT
  • Fußball
  • Ein Wechselbad der Gefühle
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen