Ein Toter nach Sturm

Im Großraum Wien erreichte der Sturm am Freitagnachmittag erneut beachtliche Stärke - zahlreiche Lkw wurden umgeworfen und sorgten für erhebliche Staus. Es kam sogar zu einem Unfall mit Todesfolge.

Zwischen Kledering und Schwechat (NÖ) kam es sogar zu einem Unfall mit Todesfolge. Laut Informationen des ÖAMTC war ein Klein-Lkw mit Anhänger durch den starken Wind ins Schleudern geraten und gegen einen entgegenkommenden Pkw geprallt. Der Lenker des Lkw war sofort tot, der Pkw-Lenker wurde schwer verletzt mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus 9 unter schwierigsten Flugbedingungen ins Lorenz-Böhler-Krankenhaus gebracht.

Auf anderen Verkehrsverbindungen bildeten sich nach zahlreichen Lkw-Unfällen kilometerlange Staus: Insgesamt warf der Wind fünf Lastkraftwagen um. Die Südautobahn (A2) musste bei Wiener Neudorf in Fahrtrichtung Graz gesperrt werden, nachdem gegen 14.15 Uhr ein Lkw umgestürzt war und alle Fahrstreifen blockiert hatte. Der gesamte Verkehr wurde auf die Triesterstraße (B17) umgeleitet. Der Stau reichte rund 24 Kilometer bis zur Südosttangente (A23) zurück. Über die Anzahl der Verletzten konnte der ARBÖ in den Nachmittagsstunden noch keine Angaben machen. Auch auf den Ausweichstrecken hieß es bereits kurz nach dem Unfall: „Nichts geht mehr.“

Zuvor waren sowohl auf der Südautobahn als auch auf der Triesterstraße je ein Lkw von Windböen erfasst und umgeworfen worden. Laut ÖAMTC konnten zwei weitere umgestürzte Lkw ebenfalls auf der B17 nach kurzer Zeit wieder aufgestellt und fahrtüchtig gemacht werden. Die Gendarmerie ersuchte die Lenker via Radio, die Planen der Fahrzeuge zu entfernen. Bei diesen Zwischenfällen gab es keine Verletzten.

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