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Ein Jubelmeer in "Rot mit Kreuz"

Die Schweizer "Nati" landete am Donnerstag in Altenrhein und die Begeisterung um Köbi Kuhns Schützlinge war riesig.

Es ist 12.40 Uhr, als die Maschine von Richtung Innerschweiz kommend landet. Die Landebahn kann sie nicht verfehlen. Denn das Rollfeld ist in Rot getränkt. Hunderte begeisterte Ostschweizer im Schweiz-Trikots und mit Fähnchen erwarten ihre derzeit wichtigsten Landsleute – die “Nati”. Jubel brandet auf, als Köbi Kuhn und die Seinen die Rolltreppe herunterschritten. Alle in schwarzem Anzug, weißem Hemd, rot-weiß gemusterter Krawatte. Das Team ist auf dem Weg nach St. Gallen, wo heute das letzte Vorbereitungsspiel gegen Liechtenstein stattfindet.

Viele Schüler

Fast alle Schulen in den umliegenden Gemeinden haben zu. Die “Nati” begrüßen und den Spielern alles Gute wünschen, wurde zur nationalen Pflicht für die Kids und deren Betreuer, sowie für viele andere Fans. Wobei die Pflicht eher Bedürfnis ist. Denn der Jubel hält an, bis der Bus mit der kostbaren Fracht das Flughafengelände verlässt. Zuvor marschierten die Spieler durch ein Spalier der Euphorie zum Gefährt. Einige wollten dem Wirbel möglichst schnell entkommen, verschwanden flink im klimatisierten Bus. Andere genossen das Bad in der Menge.

“Mir gwünnend”

So brauchte Johann Vonlanthen fast eine Viertelstunde für die paar Meter zum Bus. Jeden Autogrammwunsch erfüllte der junge Red Bull Salzburg-Stürmer. Auch ­Marco Streller zog es ein breites Lachen auf. “Die Stimmung ist gut. Natürlich wächst auch der Druck. Aber es liegt an uns, diesem standzuhalten”, gab der ehemalige Stuttgarter und nunmehriger Basel-Stürmer seine Gefühlslage wider. “Ich bin wieder fit und voll da”, ließ Superstar und Teenager-Liebling Tranquillo Barnetta die Fans wissen. Und erntete dafür tosenden Applaus. Apropos Teenager. Darunter befanden sich auch die Schüler der fünften Primarstufe aus Staad. “Vor einer Woche erfuhren die Kinder, dass wir die “Nati” hier empfangen dürfen. Ich sagte ihnen nur: Ihr müsst alle in Rot kommen”, berichtet Leandra Preite. Was sie alle natürlich taten. Und für die zwölfjährige Alexandra ist sonnenklar, was die Schweiz in den nächsten Wochen machen wird. “Mir gwünnend die ­Europameisterschaft.”

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