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Eigentorschütze Alaba selbstkritisch: "Geht auf meine Kappe"

Alaba erwischte nicht seinen besten Tag
Alaba erwischte nicht seinen besten Tag ©APA
Selbst in der ereignisreichen Karriere von David Alaba ist immer noch Platz für eine neue Erfahrung. Der Bayern-Star trat beim 2:1-Testspielsieg der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag in Klagenfurt gegen Malta nach eigenen Angaben erstmals in seiner Laufbahn als Eigentor-Schütze in Erscheinung.
Österreich bezwing Malta

Auf ein derartiges Erlebnis hätte der Wiener allerdings gerne verzichtet. “Das war mein erstes Eigentor und ich hoffe, auch mein letztes.” Der 23-Jährige beförderte im Finish einen Rückpass über die Torlinie, nachdem er übersehen hatte, dass Goalie Ramazan Özcan außerhalb des Gehäuses auf sein Zuspiel gewartet hatte. “Ich habe nicht geschaut und mit Bauchgefühl zum Tor zurückgespielt”, erzählte Alaba.

Für dieses Malheur übernahm der Wiener die alleinige Verantwortung. “Das war mein Fehler. Das Tor geht zu 100 Prozent auf meine Kappe.” Schon beim 1:2 gegen die Schweiz im vergangenen November hatte ein Missverständnis zwischen Alaba und Özcan zu einem Gegentor geführt.

“Es fehlt noch der Rhythmus”

Der ÖFB-Goalie machte Alaba jedoch keine Vorwürfe. “Er hat den Pass gegeben, ohne zu schauen, aber so etwas passiert. Ich bin keiner, der irgendwen an die Wand nagelt oder einen Schuldigen raussucht”, betonte der Vorarlberger.

Das Eigentor stand sinnbildlich für die zahlreichen Abstimmungsprobleme, die es zwei Wochen vor dem ersten EM-Spiel am 14. Juni in Bordeaux gegen Ungarn noch abzustellen gilt. “Es ist sicher noch Luft nach oben”, gab Alaba zu. “Uns ist bewusst, dass noch mehr kommen muss. Es fehlt noch ein bisschen der Rhythmus, doch ich denke, wir werden ihn schnell finden. Wir haben noch ein bisschen Zeit, um das zu verbessern, was wir nicht so gut gemacht haben.”

Testspiel gegen Niederlande

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag bei der EURO-Generalprobe im Wiener Happel-Stadion gegen die Niederländer. “Die werden sich sicher nicht hinten reinstellen, das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Malta”, vermutete Alaba.

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