Ehepaar wollte mit totem Kind ausreisen

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Mit seinem toten Kind wollte ein in Graz lebendes ägyptisches Ehepaar am Flughafen Wien-Schwechat ausreisen - das Mädchen sollte im Heimatland der Eltern begraben werden.

Bei der Sicherheitskontrolle machte das Flughafenpersonal schließlich die makabere Entdeckung. Eine Obduktion soll in den kommenden Tagen Aufschluss über die Todesursache des 15 Monate alten Kindes liefern.

Die Passkontrolle hatte das Ehepaar bereits passiert. Beim Sicherheitscheck wurde die Frau aufgefordert, die Decke, mit dem das Mädchen fast zur Gänze zugedeckt war, aufzuschlagen. Laut Polizeidirektion Schwechat sind die beiden Ägypter streng gläubige Moslems, auf Fremdeinwirkung deute nichts hin. Das Kind soll seit der Geburt schwer behindert gewesen sein, hieß es auf der Homepage des ORF-Steiermark.

Um einen Toten legal in ein anderes Land bringen zu können, muss nach einer Totenbeschau die Leiche freigegeben werden. Eine Überstellung darf nur von einem professionellen Unternehmen durchgeführt werden.

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