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Ehemalige Sahara-Geisel:Lösegeld bezahlen

Eine der ehemaligen Sahara-Geiseln hat dringend appelliert, das geforderte Lösegeld für die 14 noch festgehaltenen europäischen Geiseln zu zahlen.

Die Entführer würden kein zweites Mal das Leben von Touristen schonen und sich „rigoros verteidigen“, falls es zu einem militärischen Befreiungsschlag kommt, sagte der Salzburger Geschäftsmann Ingo Bleckmann am Dienstag der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Er war bis Mai selbst in Algerien festgehalten worden.

Bleckmann hatte sich 52 Tage in der Gewalt von islamischen Glaubenskämpfern befunden und war zusammen mit 16 weiteren Sahara-Reisenden am 13. Mai vom algerischen Militär befreit worden. „Die Zeit drängt, die Lebensgefahr der Geiseln steigt mit jedem weiteren Tag in der Gefangenschaft“, sagte der 60-jährige Österreicher.

Die Geiselnehmer stünden unter starkem Erfolgsdruck, ihre Glaubwürdigkeit unter Gleichgesinnten stehe auf dem Spiel. Die Entführer werden nach Ansicht Bleckmanns daher ihre Geiseln so lange festhalten, bis sie das geforderte Lösegeld für den Kauf von Waffen erhalten. Andernfalls hätten weder das eigene Leben noch das der Geiseln für sie noch einen Wert.

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