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Effe verteidigt sich

Stefan Effenberg hat sich nach dem Wirbel um seine Äußerungen über Arbeitslose gegen Kritiker verteidigt und einen harmonischen Abschied von der Führungsspitze des FC Bayern München in Frage gestellt.

“Ich möchte das noch einmal herausstellen, denn es liegt mir wirklich am Herzen: Ich habe nicht die Menschen gemeint, die sich wirklich anstrengen, sondern diejenigen, die einfach Arbeitslosenunterstützung beziehen und sich überhaupt nicht bemühen”, sagte der Kapitän der Bayern in einem Interview der Münchner Tageszeitung “tz”.

Gleichzeitig deutete Effenberg eine gewisse Enttäuschung an. Angesprochen auf frühere Aussagen, er wolle sich zum Abschied in München mit Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Franz Beckenbauer an einen Tisch setzen und zurückblicken, erklärte der Mittelfeld-Star: “Warum soll ich mich noch an den Tisch setzen?” Er revidiere das jetzt: “Ich blicke auf das zurück, was ich erreicht habe, was ich hochgehalten habe. Jeder muss für sich sein Leben leben, im sportlichen wie im privaten.”

Der 33-Jährige beklagte indirekt Unehrlichkeit in der Außendarstellung des Klubs. Er habe keine Schulterklopfer im Verein oder im Umfeld erwartet, obwohl er viel Zustimmung erfahren habe. “Ich stelle mich morgens vor den Spiegel, und – glauben Sie mir – ich muss mich nicht wegdrehen.”

Der Profi, der den Weltcup-Sieger nach Saisonende verlässt, nahm am Dienstag wieder am Mannschaftstraining teil, nachdem er am Vortag wegen eines “privaten Termins” frei bekommen hatte. Vermutlich war Effenberg in Sachen Vertragsverhandlungen unterwegs.

Link zum Thema:
www.effenberg-hat-recht.de

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