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Ed Fagan empfielt Ski-Bykott für Österreich

US-Opferanwalt Ed Fagan und einer seiner Klienten starten nun mit einer Inseratenkampagne gegen Österreichs Ski-Touristik.

Das berichtet die Info-Illustrierte „News“ in ihrer morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe,

In den ganzseitigen Anzeigen lässt Fagan laut „News“ den Opferangehörigen Steve Habblett, einen pensionierten US-Generaloberst, gegen heimische Justiz, Liftbetreiber und Wintersportfirmen wettern. Habblett hat bei der Kaprun-Katastrophe am 11. November 2000 seine Tochter, den Schwiegersohn und zwei Enkelkinder verloren.

Im Text der Anzeige, die mit einem Foto der 155 Särge der Opfer illustriert ist, heißt es demnach unter anderem: „Niemand will die Verantwortung für diese furchtbare Tragödie übernehmen.“ Und weiter:
„Menschliches Leben muss mehr wert sein als Umsätze.“

Hablett behauptet nach „News“-Angaben, dass Überreste der Opfer erst vier Monate nach der Tragödie in einem „Armengrab“ beigesetzt worden seien und schließt seine Anzeige mit dem Aufruf: „Unterstützen Sie die Opferfamilien von Kaprun mit einem Boykott von Österreichs Skigebieten.“ Das Inserat werde zunächst in der US-Zeitschrift „Stars and Stripes“ abgedruckt, weitere Schaltungen in Touristikzeitungen in Japan, Holland, Deutschland, Slowenien und auch Österreich sollen folgen.

Ed Fagan verteidigt die Inserate laut „News“: „Wir müssen über die schlimmsten Versäumnisse innerhalb der österreichischen Justiz und Skiindustrie informieren.“

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