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EBEL: Vienna Capitals siegen mit 2:0 - Villacher SV weiter Tabellenführer

Der Tabellenführer der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) hat am Sonntag in der 10. Runde seine Position verteidigt. Der Villacher SV besiegte erstmals mit NHL-Star Michael Grabner den überraschend starken Aufsteiger Dornbirner EC mit 4:3, Grabner belohnte die 4.400 Fans in Villach mit einem Treffer sowie dem entscheidenden Assist zum Siegestreffer durch Petrik.
Bilder vom Caps-Spiel

Grabner wurde seinem mit Spannung erwarteten ersten Auftritt voll gerecht. Die rund 4.400 Zuschauer bereiteten dem Heimkehrer, der wegen des “lockout” in der NHL in seiner Heimat engagiert ist, einen frenetischen Empfang. Er freute sich neben einer Torte anlässlich seines 25. Geburtstags vor wenigen Tagen auch über ein “Happy birthday” aus tausenden Kehlen.Und Grabner, der vor dem Spiel sehr nervös gewesen war, dankte es seinen Fans mit einer tollen Leistung. Man sah ihm die fünfmonatige Spielpause nicht an. Vor allem im ersten Drittel fand er in der Linie mit Petrik und Peintner gleich zu Beginn (5., 7.) zwei gute Chancen vor und nach dem ersten Saisontor von Wiedergut (18.) zur verdienten Führung erhöhte der New-York-Islanders-Spieler nur 45 Sekunden später in Unterzahl zum 2:0.

Im zweiten Drittel verkürzten die durch einen bärenstarken Goalie Enzenhofer gut verteidigenden Gäste kurz vor der zweiten Pause verdient durch Bois (39.) zum 1:2. Im Schlussabschnitt gelang den Vorarlbergern noch zweimal der Ausgleich zum 2:2 bzw. 3:3, ehe Grabner-Petrik den Endstand in der 58. Minute fixierten.

Vienna Capitals auf zweitem Tabellenrang

Die Vienna Capitals sicherten ihren zweiten Tabellenrang mit einem 2:0-Heimerfolg über Medvescak Zagreb und Treffern von Blatny (5.) in Überzahl und Fortier (31.) in Unterzahl. Bester Spieler auf dem Eis war Vienna-Goalie Weinhandl, dem die Wiener auch den Sieg verdankten.

Vizemeister EC KAC setzte sich gegen den amtierenden Meister EHC Linz verdient mit 4:1 (1:0,0:0,3:0) durch. Den Kärntnern gelang damit auch die Revanche für die Finalniederlage der vergangenen Saison. Bis sechs Minuten vor dem Ende des Spiels stand es noch 1:1, ehe KAC-Kapitän Thomas Koch die Heimischen mit seinem Treffer zum 2:1 auf die Siegerstraße brachte.

Die meisten Treffer der Runde passierten in Salzburg, doch es gab kein Happy-end für die knapp 2.000 Fans der Bullen. SAPA Fehervar setzte sich mit 6:5 durch, geriet allerdings nie in Rückstand. Keller (49.) und Maxwell nur 12 Sekunden vor Schluss verkürzten zum 4:5 bzw. 5:6. Am Sieg der Ungarn war allerdings nicht zu rütteln.

(APA)

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