EBEL-Halbfinale: Vienna Capitals peilen dritten Sieg an

Die Vienna Capitls wollen ihren Lauf gegen Salzburg weiterführen.
Die Vienna Capitls wollen ihren Lauf gegen Salzburg weiterführen. ©APA/EXPA/JFK
Die Vienna Capitals können am Dienstag Zuhause gegen Red Bull Salzburg den dritten Sieg im EBEL-Halbfinale einfahren. Damit könnten sie bereits die Vorentscheidung heraufbeschwören.

Die Vienna Capitals und der KAC kämpfen am Dienstag (19.15 Uhr) in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) um den ersten Matchpuck im Halbfinale. Die Caps können gegen RB Salzburg mit Heimvorteil in der “best of seven”-Serie auf 3:0 stellen, der KAC will in Graz gegen die 99ers im dritten Spiel den dritten Sieg holen.

Mit einem neuerlichen Erfolg könnten die Wiener und Klagenfurter wohl für eine Vorentscheidung sorgen. Denn ein 0:3 in einer “best of seven”-Serie aufzuholen ist in Österreich bisher erst einmal gelungen, als die Black Wings Linz im Halbfinale 2010 gegen die Vienna Caps das historische Comeback schafften.

Zurückhaltung ist angesagt

Sowohl bei den Caps als auch beim KAC ist aber Zurückhaltung angesagt, nicht zuletzt aufgrund der Ausgeglichenheit der Spiele. So hat der Rekordmeister aus Kärnten gegen die 99ers beide Spiele erst in der Verlängerung für sich entschieden. “Wir müssen einfach von Tag zu Tag weiterdenken. Zu weit nach vorne denken ist das Schlimmste, was du jetzt tun kannst”, sagte KAC-Trainer Petri Matikainen im Sky-Interview.

Die Grazer werden alles daran setzen, mit Heimvorteil anzuschreiben. Am Dienstag “ist das wichtigste Spiel für uns, um diese ganze Serie umzukehren”, betonte Trainer Doug Mason, der die Abschlussschwäche seines Teams bemängelt. “Die Mannschaft hat gut gespielt, aber wir schießen nicht genug Tore”, sagte Mason nach nur zwei Toren in den ersten zwei Spielen.

Vienna Capitals treffen auf Salzburg

Die Caps gehen dank entscheidender Tore in der 56. Minute (Spiel 1) und 83. Minute (Spiel 2) mit einer Führung ins zweite Heimspiel. “Es wird wieder ein harter, enger Fight. Genauso wie die ersten beiden Spiele”, ist Verteidiger Marc-Andre Dorion überzeugt. Die Wiener können aber auf ihre Heimstärke bauen, haben sie doch in Kagran neun Siege hintereinander gefeiert. Am Dienstag wollen die Bullen diese Serie beenden. “Beim Stand von 0:2 in der Serie ist noch lange nichts entschieden, mit einem Sieg in Wien können wir die Serie wieder offen gestalten”, betonte Salzburg-Stürmer Mario Huber.

(APA/red)

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