E-Scooter-Problematik in Wien: Positiver Austausch mit Anbietern

Eigene Abstellbereiche für die Geräte sollen geschaffen werden.
Eigene Abstellbereiche für die Geräte sollen geschaffen werden. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Am Freitag kam es zum Treffen zwischen Vertretern der Stadt und den E-Scooter-Anbietern, um über schärfere Regeln in Wien zu diskutieren.
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Wien überlegt schärfere Regeln für Leih-E-Scooter und will eigene Abstellbereiche für die Geräte schaffen. Dazu gab es am Freitagnachmittag ein Treffen zwischen Vertretern der Stadt und den Anbietern. Die Gespräche hätten in einer "konstruktiven Stimmung" stattgefunden, hieß es danach aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Birgit Hebein (Grüne) gegenüber der APA.

Treffen zwischen Anbietern und Stadt Wien "konstruktiv"

Mehr wollte man aus dem Rathaus zum heutigen Austausch nicht sagen. Es gelte jetzt, die bereits am gestrigen Donnerstag kommunizierten Pläne anzugehen, so die Botschaft aus dem Hebein-Büro. Das heute erhaltene Feedback der Unternehmen werde miteinfließen.

Die Anbieter dürften jedenfalls Kooperationsbereitschaft zeigen. So betonte das Unternehmen Lime nach dem Termin, man könne sich "regulatorische Schritte" vorstellen. So schlage man der Stadt vor, "anbieterübergreifend verpflichtende Parkverbotszonen beispielsweise in allen größeren Fußgängerzonen für E-Scooter" zu definieren.

Anbieter Lime für einheitliche Aufstellregeln

Lime plädiert außerdem für einheitliche Aufstellregeln. "Als Sofortmaßnahme könnten wir uns vorstellen, uns beim Aufstellen auf maximal fünf E-Scooter pro Platz zu beschränken, sofern diese Regelung für alle Anbieter gilt", teilte Lime-Österreich-Manager Tonalli Arreola in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

In Wien sind inzwischen zehn E-Scooter-Unternehmen akkreditiert - mit fast 9.000 von der Behörde markierten Fahrzeugen. Hebein hatte kürzlich betont, sich nun einmal vorrangig um die Abstellproblematik kümmern zu wollen. Roller, die von Nutzern auf schmalen Gehsteigen, in Haltestellenbereichen oder auf Schutzwegen geparkt werden, sorgen immer wieder für Aufregung.

(APA/Red)

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