Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

E-Bike für die City: Belgische Firma "Cowboy" startet in Österreich

Das Cowboy-Bike vor dem Palmenhaus in Wien.
Das Cowboy-Bike vor dem Palmenhaus in Wien. ©VIENNA.at
Die belgische Firma "Cowboy" expandiert nach Österreich und stellte in Wien ihr neuestes E-Bike vor. Dabei tritt neben der Funktion das Design in den Vordergrund. Sicher ist, dass man mit dem Rad einige neidische Blicke erntet.

Es sei das iPhone unter den E-Bikes. Die belgische Firma "Cowboy" bringt ihr elektrifiziertes Fahrrad nach Österreich und lockt dabei vor allem mit dem edlen Design und den technischen Möglichkeiten. Über eine App wird der Motor des E-Bikes freigeschalten, ohne kann man das rund 16 Kilo schwere Rad aber auch mit reiner Muskelkraft antreiben. Und über die App kann das "Cowboy"-E-Bike ebenfalls aufgespürt werden, falls es einmal gestohlen wird.

"Cowboy": Kein E-Bike für Oma und Opa

Um es ganz am Anfang klar zu stellen: Das "Cowboy" zielt auf Stadtmenschen ab, die möglichst ohne Anstrengung mit dem Rad zur Arbeit fahren wollen. Es ist quasi die Antithese jener E-Mountainbikes, mit denen sich Ü50-Jährige an Wochenenden von Alm zu Alm hangeln oder einen Nachmittagsausflug unternehmen. "So will Cowboy nicht sein", sagt Marketing Manager Bob Eck bei der Vorstellung in Wien. Mit der App und dem minimalistischen Design wollte man am Anfang eigentlich hippe Millennials ansprechen also, Mittzwanziger bis Mittdreißiger. Der typische "Cowboy" - auch die Fahrer erhalten den Namen ihres Vehikels - ist jedoch knapp 20 Jahre älter und steht mitten im Berufsleben. So kann er sich das E-Bike auch besser leisten, das mit 1.990 Euro zwar nicht zu den teuersten Rädern gehört, aber auch nicht zu den billigsten.

Schlicht und einfach: So will sich Cowboy von anderen E-Bikes abheben. ©VIENNA.at

Um zum Rad zurückzukommen: 2017 in Brüssel gegründet bringt "Cowboy" nun bereits das überarbeitete zweite Modell in den Handel. Im Gründungsjahr verkaufte man gleich alle 1.200 hergestellten Räder, heuer werde man rund 10.000 Stück verkaufen, im nächsten Jahr werden 20.000 E-Bikes angepeilt. Sowohl die erste als auch die zweite Generation sind im Aussehen beinahe ident. Unter dem Sitz ist, scheinbar als Teil des Aluminiumrahmens, die rund zwei Kilogramm schwere Batterie versteckt. Das Design ist betont minimalistisch, Front- und Rücklicht sind im Rahmen verbaut. Die Kette ist keine Kette sondern ein Kunststoffriemen, der zum Hinterrad führt. Dort ist auch der Motor angebracht, der den Fahrer beim Treten unterstützt. Über einen hauseigenen Algorithmus wird dabei der Fahrstil des Besitzers ermittelt, wodurch eine ideale Nutzung des Motors erreicht werden soll. Gänge braucht es daher beim Citybike nicht.

Weitere "Cowboy"-Modelle geplant

Wegen des Designs musste man aber auch Kompromisse eingehen. So ist das Rad bisher nur für Menschen zwischen 170 bis 195 Zentimetern Körpergröße geeignet, kleinere Modelle werden allerdings folgen. Ebenso auf Schutzbleche wurde verzichtet, doch auch daran arbeite man. Der Akku lässt sich außerdem mit nur einem Handgriff entfernen und etwa im Büro aufladen - eine Ladung soll dann für rund 70 Kilometer reichen. Das entspricht rund einer Arbeitswoche, pro Tag legt der durchschnittliche "Cowboy" nämlich etwas weniger als 12 Kilometer zurück. Die Höchstgeschwindigkeit des Pedelec-Motors ist zwar auf 25 km/h beschränkt, über die App lässt sich allerdings ein "Power Modus" freischalten, der nochmal um 5 km/h erhöht. Benutzung auf eigene Gefahr.

Der Akku wiegt etwas über 2 Kilo und lässt sich einfach aus und einbauen. ©VIENNA.at

In der App werden auch die 50 Werkstätten angezeigt, die in Österreich bei Problemen helfen können. Sollten Bremsen oder Reifen beschädigt sein, meldet sich das Rad selber und empfiehlt eine Wartung. Das Unternehmen verspricht von sich auch zwei Jahre Garantie. In der App findet sich auch das "Find my Bike"-Feature, mit dem sich das Rad nach einem Diebstahl aufspüren lässt. Sperren lässt es sich damit allerdings nicht, ein sicheres Fahrradschloss wird empfohlen.

>> Die Cowboy-E-Bikes sind online erhältlich, Probefahrten sind möglich

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • E-Bike für die City: Belgische Firma "Cowboy" startet in Österreich
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen