Durchsuchungen nach Duisburger Mafia-Morden

Bei der Suche nach den Tätern des der Mafia zugeschriebenen Sechsfach-Mordes von Duisburg hat die Polizei am Freitagmorgen mehrere Objekte in verschiedenen Städten durchsucht.

Ein Polizeisprecher sagte in der Ruhrgebietsstadt, die Auswertung der dort gefundenen Gegenstände dauere noch an. Angetroffen Personen seien überprüft worden.

Insgesamt gingen inzwischen bei der Duisburger Polizei mehr als 400 Hinweise ein, berichtete der Sprecher. Das Interesse an der im Internet veröffentlichten Videosequenz mit Aufnahmen der mutmaßlichen Täter sei unverändert groß. Bisher sei die Seite fast 63.000 mal aufgerufen worden.

In Mülheim an der Ruhr sollte am Freitag eines der Opfer des Anschlags, der 18-jährige Tommaso-Francesco V. beigesetzt werden. Die fünf anderen Opfer wurden bereits am Donnerstag in Italien beigesetzt worden.

Bei dem Duisburger Massaker waren vor einer Woche in Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs vor dem Restaurant „Da Bruno“ sechs Italiener im Alter zwischen 16 und 39 Jahren erschossen worden. Auslöser für den Sechsfachmord war vermutlich eine Fehde zwischen zwei Clans der kalabresischen Mafia ’Ndrangheta.

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