Dschungelcamp Tag 1: Migräne, fehlende Schuheinlagen und Quallenbisse

Sara Kulka und Aurelio Savina absolvierten die 1. Dschungelprüfung 2015.
Sara Kulka und Aurelio Savina absolvierten die 1. Dschungelprüfung 2015. ©RTL/Stefan Menne
Am Freitag ging es wieder los: 11 mehr oder weniger bekannte deutsche Promis traten ihren Weg ins Dschungelcamp 2015 an. Der erste Tag hatte auch einiges zu bieten: Brechmigräne, fehlende Schuheinlagen und Quallenbisse inklusive.
Das war der 1. Tag

Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich hat den Nagel auf den Kopf getroffen: “Schluss mit den Promis wie Julian F.M. Stöckl. Heuer haben wir Leute hier, die ihre Karriere noch vor sich haben. Zum Teil schon seit Jahrezehnten”, denn das haben sich sicher auch viele Zuseher gedacht.

Klischees in Dschungelcamp

Dennoch werden auch im Dschungelcamp 2015 alle Klischees erfüllt: Mit Sarah Kulka reist ein Model mit in den Dschungel, bei dem der Erfolg bisher ausblieb. Außerdem nimmt Sara definitiv kein Blatt vor dem Mund und spricht ihre Gedanken ungefiltert aus. Dann gibt es Walter Freiwald, der älteste Kandidat im Dschungel, der auf eine “heiße” TV-Karriere zurückblicken kann und bereits in der ersten Folge ausflippte, ebenso wir Rolfe Scheider, den man vor allem aus dem TV-Format “Germany’s Next Topmodel” kennt. Die beiden Bachelor und Bachelorette Kandidaten “Küken” Angelina Heger und “Bad Boy” Aurelio Savina unterhielten RTL-Zuseher im letzten Jahr, während sie versuchten die große Liebe im Fernsehen zu finden. Maren Glitzer wird in den kommenden Tagen sicherlich zur “Camp-Mutti” mutieren, während Benjamin Boyce die Hauptansprechperson der Männer werden wird. Jörn Schlönvoigt, GZSZ-Schönling der das Abenteuer sucht. Patricia Blanco, die “Tochter von..”, die ihr Ventil definitiv in einer Reality-Show gefunden hat. Tanja Tischewitsch, die weiß, kein Talent als Sängerin zu haben, auch wenn sie bei DSDS relativ weit gekommen ist. Und Rebecca Simoneit-Barum, die das ganze Fernsehformat nicht so ernst zu nehmen scheint. Diese Mischung verspricht auf jeden Fall Unterhaltung und davon konnten sich auch die Zuseher in der 1. Folge überzeugen.

Walter Freiwald und Quallenbisse

Kultpotenzial hat ganz bestimmt ein Kandidat, von dem man sich nicht so viel erwartet hat: Walter Freiwald. Schon am ersten Tag gibt er alles. Nachdem er ohne seine Schuheinlagen nicht aufbrechen kann, um endlich ins Camp zu gelangen, wird er beim Schwimmen zum Strand auch noch von einer Qualle erwischt: “Scheiße, scheiße, das brennt alles”, ruft er aufgebracht. “Mich hat ne’ Qualle gebissen. Mich hat’s schwer erwischt. Man hat mir gesagt, die Quallen tun einem nichts, aber der halbe Arm ist jetzt schon voller Risse! Das tut so weh. Ich finde das unfair. Das brennt wie die Hölle, ich muss sofort verarztet werden.” Angelina, die ebenfalls von einer Qualle erwischt wurde, nimmt es hingegen locker “Egal. Schluss mit Jammern”. Und danach geht es auch schon weiter – Walter wird allerdings von Aurelio gestützt. 

Während sich die eine Gruppe schwimmend ihren Weg zum Camp bahnt, sind die anderen in luftigen Höhen unterwegs und müssen via Fallschirm ins Camp gelangen und können schon eine Nacht früher ihre Zelte aufschlagen. Die Gruppe um Walter muss die Nacht an einem anderen Ort verbringen, wobei auch hier der ehemalige Moderator auffällt: Wasser austrinken, Zigaretten fordern und schlechte Laune verbreiten.

Im Camp halten Sara und Jörn die erste Wache, um das Feuer zu hüten. “Da ist vorhin irgendwas großes im Busch rumgehopst”, erklärt Jörn noch etwas aufgregt. “Meinst du dich jetzt damit?”, ist Sara etwas verständnislos. “Ich habe Angst in der Dunkelheit. Ich schlafe immer bei Licht”, meinte Sara dann noch. “Aber das ist ja wie am Tag, es ist nichts anderes”, versucht Jörn zu beruhigen. “Ja aber du siehst nix”. Diese Dschungelcamp-Staffel wird wohl eine voller Missverständnisse und anregenden Gesprächen.

Maren und Brechmigräne

Maren Glitzer hingegen hat ganz andere Probleme: “Ich hab seit gestern Abend Kopfschmerzen. Die werden immer schlimmer und mir wird auch so ein bisschen schlecht. Wenn ich mich übergeben muss, wo kann ich denn das machen? Das geht halt manchmal so schnell. Ich habe soetwas wie eine Brechmigräne”. Nach kurzer Beratschlagung mit den anderen Campbewohnern (“Ich glaube es wäre besser, wenn du in die Toilette brichst. Das könnte nämlich Ratten anlocken, da sind ja Essensreste dabei. Wenn ihr Hilfe braucht, dann sagt bescheid.) ist nun das Klumpsklo des Dschungelcamps der richtige Ort, um sich zu erleichtern.

Nach kurzenm Helikotper-Flug ist dann auch die zweite Gruppe im Camp und das lustige Reality-Format ist nun vollzählig.

Schon vor dem Aufbruch ins Dschungelcamp mussten die Kandidaten einen Star für die erste Dschungelprüfung nominieren und die Wahl fiel auf Aurelio. Dieser wiederum wählte Sara als Unterstützerin in die erste Prüfung.

Aurelio und Sara in der 1. Dschungelprüfung

Das “Sommerfest” besteht aus sechs Stationen, die die beiden bewältigen müssen, um insgesamt elf Sterne zu sammeln, damit auch alle Bewohner ausreichend zu Essen bekommen. In der ersten Station bekommen die beiden einen Dschungel-Cocktail serviert, inklusive pürierten Kakerlaken, Grillen, Mehlwürmern und Kotzfrucht. Aurelio schafft es in einem Zug das Glas zu leeren, Sara hat damit mehr Anstrengung, schafft es jedoch auch. Die ersten zwei Sterne sind den Kandidaten sicher.

Bei der zweiten Station müssen sich die beiden gegenseitig mit einem stinkenden Dschungellotion eincremen. Auch hier erspielen die beiden zwei Sterne. Danach geht es weiter zum Limbo. Hier müssen die beiden Limbo tanzen und dabei Schafshoden mit dem Mund von einer Schüssel zur nächsten transportieren. Auch diese Challenge schaffen die beiden nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän und erspielen zwei Sterne.

Im Sandkasten müssen die beiden dann in Aalschleim nach zwei Sternen suchen, scheitern jedoch, wie auch bei den nächsten zwei Stationen. Auf der Gartenschaukel müssen sie einen Stern abschrauben, während Sara auf der Schaukel sitzt und mit zahlreichem Getier überschüttet wird. Am Grill werden die beiden dann mit einem Spieß aus Kakerlaken, Mehlwürmern und Grillen verköstigt, dazu gibt es noch eine Witchetty-Made. Aurelio: „Ich weiß nicht, ob ich das bei lebenden Tieren hinbekomme. Die Spieße sind okay, aber nicht die Made. Ich will sie nicht umbringen. Ich packe das nicht.“ Sara: „Das Lebende kann ich nicht essen.“ Auf das Angebot, statt der Made sechs Spießen zu essen, gehen die beiden nicht ein. Damit bleibt es bei sechs Sternen in der ersten Dschungelprüfung.

Und auch die Kandidatin für die nächste Dshcungelprüfung steht fest: Sara muss am 2. Tag in die “Hölle der Finsternis”. “Ich bin das Opfr der Nation”, war das einzige, das Sara noch zu sagen hatte.
(JMA)

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