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Dschungel Wien startet Anfang September in die zehnte Saison

Zum Saisonstart im Dschungel Wien feiert Justus Neumanns "Alzheimer Symphonie" Premiere.
Zum Saisonstart im Dschungel Wien feiert Justus Neumanns "Alzheimer Symphonie" Premiere. ©Wolfgang Kalal
"Bewusst frisch halten" will sich der Dschungel Wien, das im Museumsquartier gelegene Theaterhaus für junges Publikum, auch in seiner zehnten Saison, die bereits in der kommenden Woche startet. Neben eigenen Proberäumen, zwei Studios sowie neue Büros, freut man sich auch über einen neuen Betreiber des angeschlossenen Cafes, wo im September die Schiene "KünstlerInnen kochen" startet.

Zum Saisonstart feiert zunächst Justus Neumanns “Alzheimer Symphonie” Premiere, der weitere September steht im Zeichen der aus Simbabwe stammenden Gruppe IYASA, die mit vier Produktionen zu Gast ist. Die von 16 Jugendlichen in Linz, Graz und Wien entwickelte städteübergreifende Produktion “StadtRAUSCHEN” beschließt den September. Allein bis Dezember stehen im Dschungel Wien zehn Uraufführungen auf dem Programm.

Dschungel Wien: Hohe Gesamtauslastung

Anlass zum Feiern geben auch die Auslastungszahlen der vergangenen Saison: So verzeichneten die 568 Vorstellungen der 78 Produktionen insgesamt 50.438 Besucher, was einer Auslastung von 77,97 Prozent entspricht. Inklusive Rahmenprogramm erreichte das Haus gar 73.269 Besucher sowie eine Gesamtauslastung von 81,84 Prozent, was die Rekordauslastung von 79,52 Prozent der Saison 2011/2012 sogar noch übertrifft. Um die erwähnte “Frische” zu erhalten, wartet der Dschungel Wien in der kommenden Saison unter anderem mit einem eigenen Performance-Schwerpunkt auf, auch die bundesweite Theaterinitiative “Macht/schule/theater” wird mit dem Beitrag “Maximal Medial” fortgeführt.

Uraufführungen speziell für die Kleinen

Hausherr Stephan Rabl weist auch auf die heurigen Uraufführungen für Kinder ab 2 Jahren hin: Das Tanztheater “Spiegelspiele” für Kinder ab zwei Jahren bietet eine “abenteuerliche Reise zu uns selbst” (ab 27.11.), “Mein kleines Meer” entführt im Frühjahr 2014 in die Welt des Wassers. Cornelia Rainer erzählt bereits ab 26. Oktober “Das Märchen vom alten Mann” nach Motiven von Hans Christian Andersen (ab 7 Jahren), die Musik für die Koproduktion mit Wien Modern liefert das ensemble LUX. “Den nicht stattgefundenen Weltuntergang im Vorjahr” nehmen Gabriele Wappel und Janina Sollmann unter die Lupe, wenn sie ab 10. Oktober “Das Orakel von Schallundrauch” befragen (ab 8 Jahren), den Slackline-Trend nimmt Akos Hargitay in seiner Tanzperformance “Monkey Business” bereits ab 23. September als Anlass für seine Produktion, die sich mit gesellschaftlichen Krisen auseinandersetzt, “die uns den Boden unter den Füßen entziehen” können (ab 14 Jahren).

Herbst-/Winterprogramm vielfältig

Holger Schober begibt sich auf die Spuren Goethes, wenn er in seiner “Werther-Playlist” (ab 14 Jahren, Premiere am 23. Oktober) mit den Guerilla Gorillas den jungen Liebenden von damals (musikalisch) ins Heute holt. Im Dezember erzählt das Kollektiv in “Unterwegs mit Gulliver” die Originalgeschichte mithilfe einer Puppenspielerin neu (ab 6 Jahren). Zu Weihnachten liegt Zauber in der Luft, wenn Rabl die Tanzproduktion “Steffis Weihnachten” zur Uraufführung bringt. Eines der Highlights im Frühjahr bildet die Dramatisierung von Peter Turrinis Kinderbuch “Was macht man, wenn… Ratschläge für den kleinen Mann”.

(APA/Red)

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