Drogenboss "El Chapo" seit Flucht zweimal Militär entwischt

Der Drogenboss macht es seinen Verfolgern nicht leicht
Der Drogenboss macht es seinen Verfolgern nicht leicht
Seit seinem spektakulären Gefängnisausbruch vor drei Monaten ist der mexikanische Drogenboss Joaquin "El Chapo" Guzman Medienberichten zufolge bereits zweimal seinen Verfolgern entwischt. Zuletzt scheiterte am vergangenen Samstag der Zugriff in der Region Tamazula an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Durango und Sinaloa im Nordwesten des Landes, wie die Zeitung "Reforma" am Freitag berichtete.


Aufgrund abgehörter Telefongespräche vermutete die Marine den flüchtigen Chef des Sinaloa-Kartells in seiner Heimatregion. Mit Helikoptern und Fallschirmjägern, Drohnen und Straßensperren versuchten sie, “El Chapo” zu stellen. Laut einem Bericht der Zeitung “Excelsior” verließen zahlreiche Menschen in der Region wegen des Militäreinsatzes ihre Heimatdörfer.

Guzman war am 11. Juli durch einen professionell gegrabenen Tunnel aus dem Hochsicherheitsgefängnis El Altiplano im Zentrum Mexikos getürmt. Bereits am 30. Juli sollen Marineinfanteristen in der Stadt Los Mochis dem Drogenboss ganz dicht auf den Fersen gewesen sein. Aber auch damals entwischte “El Chapo” seinen Verfolgern.

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