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Drogen-Razzia im Votivpark

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Im Wiener Votivpark, wo an schönen Sommernachmittagen neben Anrainern und Touristen auch einige Dealer anzutreffen sind, führte die Polizei am Mittwochnachmittag eine Drogen-Razzia durch.

„Zahlreiche Perlustrierungen, keine Festnahmen, Suchtgift konnte sichergestellt werden“, fasste die Einsatzleitung das Ergebnis zusammen. Die genaue Menge des beschlagnahmten Marihuana konnten die Beamten vorerst nicht beziffern: „Wir müssen das erst genau zusammenzählen.“

Touristen, die die bekannte Votivkirche ablichten wollten oder sich auf einem Innenstadt-Spaziergang befanden, fanden sich plötzlich inmitten einer Amtshandlung wieder. „Ich nehme an, es geht um Drogen“, war einem Italiener sofort klar. „Ich bin auch gestern hier mit meiner Frau vorbei gekommen, ich hab mir so was in der Art schon gedacht.“ Karl F. aus dem deutschen Würzburg war dagegen weniger scharfsinnig: „Die suchen wahrscheinlich ’nen Ausbrecher.“

Streetrunner dealen in “Öffis”

Schon seit längerem gilt der Votivpark als zentraler Drogenumschlagplatz. Er liegt an den Straßenbahnlinien 43 und 44, in denen teilweise offen gedealt wird, und unweit von mehreren U6-Stationen, in denen so genannte Streetrunner auf ihre Abnehmer warten.

„Es wird höchste Zeit, dass die Polizei hier in Erscheinung tritt. Früher hat man im Park den Studenten beim Lernen und den Mädchen beim Schnur springen zuschauen können. Heute gehört das Grün den Dealern“, sagte eine zufällig vorbeikommende Anrainerin.

Weitere Aktionen geplant

35 Beamte und mehrere Diensthunde waren an der Razzia beteiligt. „Es geht nicht darum, ob wir jetzt einen oder fünf festnehmen. Es geht darum, der Szene zu zeigen, dass die Exekutive präsent ist“, meinte ein Sprecher des Einsatzleiters. Die Polizei werde in nächster Zeit „verstärkt gegen die offene Szene vorgehen“. Weitere Aktionen – so etwa im Bereich Heldenplatz-Burggarten, wo nicht erst in den vergangenen Wochen ein „Drogenproblem“ festzustellen ist – sind in unmittelbarer Zukunft geplant.

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