Drei Wiener erben Sandler-Millionen

Juliusz Leonowicz
Juliusz Leonowicz
Der Obdachlose "Fred", der Jahrzehnte lang auf einer Verkehrsinsel in London lebte, hat nach seinem Tod mit 87 mehrere Hunderttausend Pfund hinterlassen. Die Erben sind Wiener!

Der polnische Weltkriegsveteran Josef Stawinoga lebte 30 Jahre lang auf einer Verkehrsinsel in Wolverhampton, London. Alle Angebote der Bezirksbehörden, aus seinem alten Armeezelt aus- und in ein Wohnbauprojekt für Obdachlose einzuziehen, hat er standhaft abgelehnt.

Im Internet bildete sich schließlich eine Fan-Gemeinde, die für den Obdachlosen von Wolverhampton Facebook-Gruppen einrichtete – “We Love u Wolverhampton Ring road Tramp!” mit rund 6.400 Mitgliedern und “We want a memorial for the Wolverhampton ring road tramp” mit 5.300 Mitgliedern.

Nach seinem Tod wurde klar, dass “Fred”, der 1946 nach Großbritannien kam und eine Zeitlang mit einer Österreicherin verheiratet war, auf Wohnbauprojekte nie angewiesen war: Josef “Fred” Stawinoga hatte mehrere Hunderttausend Pfund Sterling auf der Bank liegen.

Auf der Suche nach den rechtmäßigen Erben wurden die britischen Behörden nun in Österreich fündig: Drei Wiener teilen sich nun den Nachlass des berühmten Obdachlosen.

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