Drei Raubüberfälle in Wien

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Drei Raubüberfälle beschäftigten Freitag Abend die Wiener Polizei. Zwei der Täter konnten unerkannt entkommen. Im dritten Fall wurden ein 53-Jähriger und dessen Sohn festgenommen.

Sie hatten in einem Geschäftslokal in Wien-Währing eine Lohnforderung mit Gewalt „eintreiben“ wollen.

Gegen 17.30 Uhr hatten der 53-jährige Andrzej G. aus Wien-Donaustadt und sein 22-jähriger Sohn Philipp aus Wien-Leopoldstadt das Geschäftslokal einer Promotionfirma am Währinger Gürtel betreten. Der 22-Jährige hatte seit einiger Zeit auf ausständige Lohnforderungen gegenüber dem Eigentümer des Unternehmens gepocht.

Vater zückte Pistole

Der Vater des jungen Mannes zückte jedenfalls eine Faustfeuerwaffe und forderte von dem 35-jährigen Angestellten Jürgen W. aus Wien-Wieden Geld. Ein anderer Angestellter der Firma konnte in der Zwischenzeit aber die Polizei alarmieren. Andrzej G. wurde noch am Tatort festgenommen. In einem anderen Raum des Geschäftslokals wurde dessen Sohn gestellt. Er hatte zuvor dem Raubopfer Geldscheine aus der Tasche gezogen.

Ein zweiter Raubüberfall ereignete sich Freitag gegen 18.30 Uhr in einem Gasthaus in der Neustiftgasse in Wien-Neubau. Dort bedrohte ein vorerst unbekannter Täter die 35-jährige Ivonne P. aus Wien-Hernals mit einem Messer. Die Frau musste dem Mann Bargeld aushändigen. Der Räuber lief anschließend auf und davon. Der Täter ist 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, schlank, hat dunkles Haar und einen Vollbart. Bekleidet war der Mann mit einer dunklen Hose, einer dunklen Lederjacke und einer Baseball-Kappe.

Täter war zu schnell: keine Personenbeschreibung

Blitzartig bereicherte sich schließlich Freitag gegen 18.20 Uhr ein vorerst unbekannter Mann in der Filiale einer Lebensmittelkette in der Liechtensteinstraße in Wien-Alsergrund. Der Täter stellte einen Joghurtbecher auf das Förderband an der Kasse, stieß aber dann plötzlich die 47-jährige Kassiererin Adelheid T. aus Wien-Leopoldstadt zur Seite und riss Geldscheine aus der Kassenlade an sich. Unmittelbar darauf flüchtete der Täter aus dem Geschäft. Da sich der Überfall so schnell abspielte, gibt es von dem Täter nicht einmal eine Personsbeschreibung.

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