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Drei mutmaßliche Terroristen in der Slowakei in Auslieferungshaft

Mehrere Personen, die im Verdacht stehen, Terrorgruppen anzugehören, befinden sich derzeit in der Slowakei in Auslieferungshaft Das Justizministerium in Preßburg (Bratislava) hat über drei Personen informiert.

Zwei aus Tschetschenien und eine aus Algerien. Die beiden Tschetschenen sollen Morde begangen haben.

Algerien hat bei der Slowakei die Auslieferung ihres Staatsbürgers Mustafa Labsi beantragt. Dieser hat dort um Asyl angesucht, weshalb das Auslieferungsverfahren gegen ihn zunächst eingestellt wurde. Wird Labsi Asyl verweigert, kann er sich aber immer wieder darum bemühen. Justizminister Stafan Harabin sieht darin eine Lücke des slowakischen Asylgesetzes und fordert eine Novellierung: „Die Slowakei darf kein Paradies für Terroristen werden“, betonte Harabin.

Labsi kam 2006 illegal in die Slowakei. Er war zuvor in Großbritannien und in Frankreich inhaftiert. Er ist mit einer Slowakin verheiratet.

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