Drei Jahre Haft wegen sexuellen Missbrauchs

Ein 32 Jahre alter Kärntner Unternehmer ist am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm sexuellen Missbrauch in mehreren Fällen und die Herstellung von Kinderpornografie vorgeworfen. Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Spruch des Schöffensenats ist rechtskräftig.


Richterin Ute Lambauer, Sprecherin des Landesgerichts, sagte auf APA-Anfrage, dass es insgesamt fünf Opfer, allesamt Burschen, gegeben habe. Wegen des unterschiedlichen Alters der Opfer und auch weil sich die Tathandlungen unterschieden, waren mehrere verschiedene Delikte angeklagt. Die Liste der Vorwürfe war dementsprechend lang: Sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person, sexueller Missbrauch von Unmündigen, Freiheitsentziehung, sexuelle Belästigung, sexueller Missbruch von Jugendlichen und pornografische Darstellung Minderjähriger.

Der Angeklagte war zu den Vorwürfen geständig. Sein Verteidiger und die Staatsanwaltschaft erklärten Rechtsmittelverzicht.

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