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Drei Jahre für Sprengstoff-Gürtel

Bild: APA
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Weil er kein Geld mehr hatte, um sich Nachschub an alkoholischen Getränken zu besorgen, bastelte sich ein tschetschenischer Asylwerber einen auf den ersten Blick echt aussehenden Sprengstoff-Gürtel.

Bestandteile waren ein Besenstiel, Kabel, ein Thermometer und Teile einer Taschenlampe. Damit marschierte der 27-jährige Mann am 19. November 2006 in ein Kaffeehaus in Wien-Favoriten und rief: „Geld her oder ich sprenge alles in die Luft!“ Am Donnerstag bekam er im Straflandesgericht die Rechnung präsentiert.

Ein Schöffensenat (Vorsitz: Bettina Neubauer) verurteilte den geständigen Täter zu drei Jahren unbedingter Haft. „Ich wollte nur um das Geld bitten“, führte dieser zu seiner Rechtfertigung an.

Der 33-jährige Angestellte, den er mit seiner Attrappe einschüchtern wollte, hielt diese zwar für echt, verweigerte aber trotzdem die Herausgabe. Selbst als der ungebetene Besucher insistierte („Wenigstens ein bisschen!“), blieb er bei einem bestimmten „Nein!“, stieß den Tschetschenen beiseite und lief ins Freie.

Der verhinderte Räuber wusste nun selbst nicht mehr weiter und flüchtete, wurde aber unweit des Kaffeehauses von der mittlerweile verständigten Polizei angehalten und festgenommen. Er hatte noch den vermeintlichen Sprengstoff-Gürtel umgeschnallt.

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