Doping: Zoubek klagt "Kurier" wegen übler Nachrede

Der Kinderkrebsarzt Andreas Zoubek klagt die Tageszeitung "Kurier" nach dem Mediengesetz wegen übler Nachrede. Zoubek begehrt laut Rami "Schadenersatz und eine Urteilsveröffentlichung".

Der “Kurier” hatte in seiner Sonntag-Ausgabe unter Berufung auf namentlich nicht genannte “Athleten und Szenekenner” berichtet, dass Zoubek in einem Wiener Fitness-Center das Blutdopingmittel EPO verkauft habe. Der Mediziner war deshalb noch am Sonntag vom Dienst im St. Anna Kinderspital freigestellt worden. Außerdem trat Zoubek am Montag auch als Obmann seines Vereins, der in Mödling beheimateten 99ers, zurück. Triathlon-Profi Michael Weiss hat laut Vereins-Homepage die 99ers (http://www.99ers-moedling.at) “mit sofortiger Wirkung verlassen”.

Der “Kurier” sieht dieser gerichtlichen Konfrontation gelassen entgegen, da er nach eigenen Angaben über mehrere wichtige (Ton-)Dokumente und Informanten in dieser Causa verfügt, die Zoubek belasten. Außerdem berichtete die Tageszeitung in ihrer Dienstag-Ausgabe, dass Österreichs neue Anti-Doping-Agentur NADA die Ermittlungsbehörden über die Causa informiert habe. “Leiter Andreas Schwab meinte in einem Kurier-Gespräch, dass der Name Zoubek der NADA schon bekanntgewesen sei, und er hat umgehend den Juristen Gernot Schaar, den Leiter der NADA-Rechtsabteilung, damit beauftragt, mit der Kriminalpolizei in Kontakt zu treten”, hieß es in dem Artikel.

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