Donaukanal: Wien arbeitet an Masterplan

Die Entwicklung entlang des Wiener Donaukanals geht weiter: Die Stadt arbeitet derzeit an einem Masterplan, mit der Nutzungszonen entlang der Wasserstraße festgelegt werden sollen.

Präsentiert werden soll er Anfang 2009, um dann die Grundlage für neue Vorhaben zu bilden. Die Realisierung mehrerer teils schon seit Jahren angekündigter Projekte ist dagegen noch in Schwebe.

Fraglich ist etwa, wann Otto Wagners Schützenhaus tatsächlich in ein Kaffeehaus samt Jugendstilmuseum umgewandelt wird. Wie Donaukanalkoordinator Bernhard Engleder am Freitag am Rande der Präsentation des “Donaukanaltreibens” vor Journalisten erklärte, ist die Burghauptmannschaft als Gebäudeverwalter am Zug. Konkrete Schritte seien bis jetzt noch nicht gesetzt worden, worüber man durchaus “ein bisschen enttäuscht” sei.

Ebenfalls noch offen ist die Realisierung eines Wellness-Schiffes am gegenüberliegenden Donaukanalufer sowie der schwimmenden Kulturplattform “MS Supamira”. Das “Kaiserbad”-Schiff beim Flex könnte dagegen kommendes Jahr realisiert werden. Ein 75 Meter langer Frachtkahn soll dort ein Schwimmbecken, Sonnenterrassen und Gastronomie bieten. Die Rahmenbedingungen für alle diese Pläne sind besser denn je, denn kürzlich wurde die U-Bahn-Baustelle Schottenring fertiggestellt.

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