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Donauinselfest: Öko-Belastung "verkraftbar"

Nach dem Fest: Donauinsel wird gesäubert
Nach dem Fest: Donauinsel wird gesäubert ©vienna.at
Das 26. Donauinselfest ist Geschichte - zumindest für die Besucher. Nun sind die Aufräum- und Putztrupps am Werk, um den Naherholungsbereich wieder in seinen "Urzustand" zurückzuversetzen. Das beinhaltet auch ökologische Maßnahmen.
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“Der Rasen wurde extrem beansprucht, durch das feuchte Wetter noch mehr als sonst”, sagte Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der zuständigen Wiener Magistratsabteilung 22, am Montag zur APA. Die Umweltbelastung sei jedoch verkraftbar.

“Wenn so ein Fest drei Tage und einmal im Jahr stattfindet, ist das voll okay”, zeigte sich Büchl-Krammerstätter entspannt. Eine Veranstaltung mit ähnlich großem Besucherandrang fünfmal pro Jahr würde das Areal jedoch nicht vertragen. Doch aus heutiger Sicht sei ihr nichts bekannt, “wo ich mich als Leiterin der MA 22 zusammenkrampfen müsste”.

Die Arbeiten würden nach einem Stufenplan erfolgen. Nach grobem Aufräumen werden die Rindenmulchschnitzel, die auf vom Schlamm besonders betroffenen Gebiete ausgestreut wurden, eingesammelt. Diese werden als Biomasse thermisch verwertet. Schließlich steht die Erneuerung der in Mitleidenschaft gezogenen Grasflächen an, wobei hier entweder Rasenziegel zum Einsatz kommen oder gleich neu gesät wird.

Auch die große Zahl an Wildpinklern sind der städtischen Umweltexpertin kein Dorn im Auge – zumindest aus ökologischer Sicht: “Ich würde mir persönlich wünschen, dass es hier eine andere Kultur gibt.” Nachhaltige Schäden richte das Urinieren abseits der Toilettenanlagen aber nicht an. “Wenn alle konzentriert auf einen Strauch pinkeln würden, wäre das was anderes”, gab die Abteilungsleiterin zu Bedenken.

Keine Sorgen machen der städtischen Umweltexpertin auch die erfolgten Schlammabgrabungen vor Beginn des Veranstaltungsreigens. Dies sei eine “Routinesache”. Positiv bewertet Büchl-Krammerstätter die flächendeckende Umstellung auf Mehrwegsystem im Vorjahr. Dies sei bezüglich der Müllbelastung eine tolle Sache.

Bezahlt werden die Öko-Maßnahmen laut MA 22-Chefin vom Veranstalter, also der Wiener SPÖ. Differenziertere Auskünfte darüber wünscht sich der Grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch. Durch die Hochwassersituation werde der Arbeitsaufwand etwa für die MA 48 (Müllabfuhr) sicherlich höher sein. Die Frage sei, wer dafür aufkomme, forderte er “klare finanzielle Verhältnisse”. Er werde im morgigen Umweltausschuss eine dahingehende mündliche Anfrage an Umweltstadträtin Ulli Sima (S) stellen. Die Insel – laut Maresch zur Schlammwüste geworden – sei jedenfalls eine Zeitlang unbenutzbar, prophezeite er.

Der Wasserstand der Donau ist einstweilen nach einer Phase der Entspannung wieder leicht steigend, hieß es in einer Aussendung der Magistratsabteilung 45 (Wiener Gewässer). Nach den derzeitigen meteorologischen Vorhersagen sei aber mit einer Entspannung der Hochwassersituation gegen Ende der Woche zu rechnen.

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