Donau führte in Niederösterreich Hochwasser

Nach den anhaltenden Regenfällen der vergangenen Wochen waren die Donaupegel in Niederösterreich am Donnerstag im Steigen begriffen.

 In Kienstock lag der Pegel bei 7,50 Metern. Nach Angaben der Landeswarnzentrale galt in fast allen an der Donau liegenden Bezirken Hochwasseralarm (das ist die zweite Stufe nach Hochwasserwarnung, Anm.).

Schwerpunkte waren die Bezirke Melk und Krems, also die Wachau, sowie der Raum Klosterneuburg bei Wien, wobei es örtliche kleine Überflutungen gab, aber – noch – keine Verkehrsbehinderungen. Die Pegel seien derzeit gleich bleibend bzw. würden nur langsam steigen, sagte Stefan Kreuzer von der Landeswarnzentrale am Nachmittag. Wenn in der Nacht die nächsten prognostizierten Regenfälle kommen bzw. die im Westen Österreichs gefallenen Niederschläge in Niederösterreich eintreffen, sei für die gesamte Donau ein fünf- bis zehnjährliches Donau-Hochwasser zu erwarten – ebenso an der March, wo man die – für hundertjährliches Hochwasser ausgelegten – Dämme beobachte.

Nach Feuerwehrangaben wurde in Krems – Stein vorsorglich der erste Teil des mobilen Hochwasserschutzes installiert. Die nächste Prognose werde zeigen, ob weitere Maßnahmen notwendig werden. In der Wachau liefen – etwa in Spitz – Vorbereitungsarbeiten, um sich für etwaiges Hochwasser zu rüsten. In Weißenkirchen in der Wachau (Bezirk Krems) stand der vor kurzem fertig gestellte Hochwasserschutz nach Feuerwehrangaben vor seiner “Feuertaufe”. Der Aufbau der ersten Phase sei reibungslos verlaufen und die Situation für die Bevölkerung entsprechend entspannt.

Im Einsatzabschnitt Wösendorf gab es ein Problem mit einem der drei Kanalsysteme. Nachdem ein Kanal abgedichtet wurde, liefen die Pumpwerke funktionstüchtig. Gegen 11.00 Uhr mussten auf Grund des steigenden Grundwassers auf Höhe eines Restaurants an der B3 (Wachau-Bundesstraße) Pumpmaßnahmen gesetzt werden.

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